Marco Melandri kämpft um den Anschluss an die Spitzengruppe

MotoGP 2010

— 04.05.2010

Gresini mit Fortschritten zufrieden

Marco Melandri und Marco Simoncelli konnten beim Jerez-Test die Abstimmung der Honda deutlich verbessern - Positive Stimmung für Le Mans

Das Rennen in Jerez beendeten Marco Melandri auf Platz acht und Marco Simoncelli als Elfter - ein Aufwärtstrend nach dem schwierigen Auftakt in Katar war klar erkennbar. Den Testtag am Montag nach dem Jerez-Rennen nutzte das Gresini-Team, um weitere Verbesserungen an der Honda vorzunehmen. Bei Asphalttemperaturen um 45 Grad Celsius konnten einige Dinge aussortiert werden.

Melandri spulte 84 Runden ab und kam auf eine Bestzeit von 1:40.192 Minuten. "Es war ein sehr positiver Tag für uns. Wir haben unser Hauptaugenmerk auf die Renngeschwindigkeit gelegt, weil wir am Sonntag mit vollem Tank nach einigen Runden Probleme hatten", erklärt der Italiener. "Wir haben einige Änderungen vorgenommen und eine Rennsimulation abgespult. Mit dem, was wir gefunden haben, bin ich sehr zufrieden."

"Es entwickelt sich jetzt alles und obwohl uns noch etwas auf die Spitze fehlt, müssen wir alles Schritt für Schritt machen", meint Melandri zu seiner Rückkehr ins Gresini-Team. "Mein Tempo war am Montag um einiges stärker als gestern, als ich nur zwei Runden innerhalb von 1:40 Minuten schaffte und sonst immer nur mittlere 1:41er-Zeiten hinlegte. Am Montag war ich konstant innerhalb von 1:40 Minuten. Deshalb bin ich für das nächste Rennen in Le Mans sehr zuversichtlich."

Rookie Simoncelli tat sich bisher schwer auf einer MotoGP-Maschine, daher sind jede Runde und jeder Kilometer für den 250er-Weltmeister von 2008 Gold wert. Der 23-Jährige spulte 83 Umläufe ab und markierte eine persönliche Bestzeit von 1:40.345 Minuten. "Ich bin recht zufrieden, weil wir Positives gefunden haben", so der Italiener. "Wir haben aber die Probleme, die mich beim Rennen plagten, noch nicht komplett gelöst. Wir haben sie allerdings verringert und ich konnte konstante Runden mit harten Reifen fahren."

"Trotzdem konnten wir nicht mehr Traktion auf dem Hinterrad finden", beschreibt Simoncelli die Probleme der RC212V. "Mit den weichen Reifen war ich dazu in der Lage, mein Tempo zu verbessern. Jetzt haben wir Zeit, die ganzen Daten zu analysieren. Ich bin sicher, dass wir uns damit bis Le Mans noch weiter verbessern werden. Wir könnten eigentlich mehr Testtage wie diese veranstalten."

Fotoquelle: Honda


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