Kevin Schwantz hat den Karriereweg von Nicky Hayden genau mitverfolgt

MotoGP 2010

— 06.05.2010

Schwantz ist begeistert von Haydens Comeback

Kevin Schwantz lobt Nicky Hayden für seinen Kampfgeist, nach einem Seuchenjahr wieder den Weg zurück an die Spitze gefunden zu haben

Nach seinem Seuchenjahr hat sich Nicky Hayden eindrucksvoll zurückgemeldet. Mit zwei vierten Plätzen in den ersten beiden WM-Läufen in Katar und Jerez hat der US-Amerikaner bereits mehr Punkte gesammelt, als in den ersten sieben Rennen seiner Debütsaison für Ducati. Er ist auch der erste Teamkollege von Casey Stoner, der den Australier im direkten Duell auf der Strecke schlug. Das war zuletzt Loris Capirossi bei seinem Sieg beim Grand Prix von Japan 2007 gelungen. Stoner, der im selben Jahr Weltmeister wurde, war damals nur Sechster.

Seither scheiterten sämtliche Teamkollegen an der Dominanz des Australiers und waren nur dann der besser platzierte Ducati-Pilot, wenn sich Stoner einen Ausfall leistete. Kevin Schwantz glaubt aber auch, dass Ducati nicht mehr das Motorrad ausschließlich an die Vorlieben des Australiers anpasst. "Vielleicht hat das Team endlich begriffen, was beide gerne möchten und das Motorrad so hinbekommen, dass auch Nicky besser damit zurecht kommt", meint der 500er-Weltmeister von 1993 gegenüber 'Motor Cycle News'.

Schwantz ist begeistert, dass Hayden "an der Spitze mitfährt und wieder der alte Nicky ist". Der 45-Jährige hat den Karriereweg seines Landsmanns in den letzten Jahren genau mitverfolgt. Er hat mit dem "Kentucky Kid" bei dessen Leistungsabfall nach dem Titelgewinn 2006, der mit der ersten Saison für Ducati im Vorjahr seinen Tiefpunkt fand, mitgelitten. "Ein Jahr nicht in der Lage zu sein, etwas aus dem Motorrad herauszuholen und zu sehen, dass der Teamkollege eine gute Figur abgibt, ist hart", weiß der Texaner.

Aber Schwantz lobt Hayden zugleich dafür, dass er nie aufgeben hat: "Nickys Arbeitsmoral stand nie in Frage. Aber im Kopf stark zu bleiben, wenn schon so viele vor dir gescheitert sind, ist wohl am schwierigsten. Der Teamkollege ist der Letzte, von dem man geschlagen werden will, aber er hat trotzdem weitergearbeitet und seinen Input gegeben, damit das Motorrad besser wird."

Fotoquelle: Suzuki


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