Eskil Suter - hier mit seinen Moto2-Bikes, baut auch einen MotoGP-Prototyp

MotoGP 2010

— 12.05.2010

Suter-MotoGP-Chassis: Erstes Rollout Mitte Juli

Das MotoGP-Projekt von Suter-Racing-Technology ist schon sehr weit fortgeschritten - Nach Basistest muss Einsatzteam gesucht werden

Die Arbeiten am MotoGP-Fahrwerk von Suter-Racing-Technology schreiten zügig voran. Als Vorlage hierfür dient sozusagen das erfolgreiche Chassis der Moto2 MMX. Etliche Teile davon können baugleich übernommen werden. Die Geometrie wurde den Abmessungen des Motors der BMW S1000RR angepasst. Mitte Juli möchte man damit zum ersten Mal auf einer Rennstrecke fahren.

"Der erste Prototyp ist mehr oder weniger aufgebaut", so Firmenchef Eskil Suter. "Und wir sind auch schon mit der Fertigung von allen möglichen Teilen beschäftigt. Das MotoGP-Chassis hat natürlich eine andere Geometrie als das der MMX und muss auch den Anforderungen entsprechend mit der Steifigkeit angepasst werden. Mitte Juli ist ein realistischer Termin für ein erstes Roll-Out auf einer Rennstrecke. In diesem Prototyp wird ein BMW Motor eingebaut sein, denn wir sind von dessen Potenzial überzeugt."

Entgegen anderslautenden Meldungen sieht der Schweizer Fahrwerksspezialist keinen Sinn darin, 2011 an der spanischen Meisterschaft teilzunehmen. "Als Erstes stellt sich diesbezüglich die Frage, in welcher Kategorie man fahren sollte", so Suter. "Soviel ich weiß gibt es nämlich keine passende, und ich denke es gibt auch keine Überlegungen in dieser Richtung. Und außerdem ist für uns nach den Basistests Feierabend. Danach muss sich ein Team finden, das unser Chassis bis zur Rennreife weiterentwickelt."

Für das MMX-Chassis für die Moto2-WM konnte das umtriebige Unternehmen aus Turbenthal neue Kundschaft gewinnen. Das spanische Aspar-Team wird bereits ab dem nächsten Grand Prix in Le Mans Suters Fahrwerke einsetzen. "Wir sind jedenfalls bereit, aus der Hüfte zu schießen", sagt Suter dazu, "und wir haben zwei einsatzbereite Chassis. Das ist eben der große Vorteil an unserem Konzept. Aus unserer Sicht ist es natürlich der Hammer einen Julián Simón zu haben. Der ist granatenartig schnell und könnte Toni Elias das Leben schwer machen."

Fotoquelle: Mark VDS


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