Die Pramac-Lkws lieferten in Jerez fast genug Strom für die Box des Rennstalls

MotoGP 2010

— 13.05.2010

Pramac: Jerez als Erfolg auf ganzer Linie

Mika Kallio staubte neun Zähler ab und die Herangehensweise des Teams machte sich bezahlt: In Jerez agierte Pramac überaus umweltfreundlich

Für Pramac-Ducati ist die MotoGP-Welt in Ordnung: Der Rennstall um Teamchef Paolo Campinoti konnte beim Rennen in Jerez einige Zähler abstauben und punktete auch in der Umweltwertung - in Spanien gaben die neuen Teamtrucks ihr Debüt an der Rennstrecke. Ausgerüstet mit verschiedenen innovativen Energiequellen wusste das Pramac-Team auch durch Nachhaltigkeit zu überzeugen.

Beide Lastwagen sind mit zwölf Solarpanelen ausgerüstet, die von Pramac-Solar zur Verfügung gestellt werden. Diese Elemente generieren 2,8 kW an elektrischer Energie, was einer jährlichen Einsparung von 3,36 Megawattstunden entspricht, wie der Rennstall bekannt gibt. Durch die Verwendung der Solarpanelen sei es möglich, 2,8 Tonnen CO2 einzusparen, wovon auch die Atmosphäre profitiere.

Ferner erzeugte der Rennstall im Fahrerlager von Jerez einiges an Strom, indem es zwei Windkraft-Anlagen der Marke RevolutionAir von Philippe Starck einsetzte. Selbst bei geringen Winden sei es auf diese Weise gelungen, fast den gesamten Strombedarf der Pramac-Box zu decken. Die Leistung der Anlagen beträgt 0,8 kW und soll jährlichen Energieeinsparungen von 650 Kilogramm CO2 entsprechen.

"Wir haben gesehen, dass die auf unseren Lkws installierten Anlagen dazu in der Lage sind, Teile unseres Energiebedarfs zu decken. Das ist ein guter Ausgangspunkt für die Saison, die von weiteren ähnlichen Initiativen gekennzeichnet sein wird", meint Teamchef Campinoti, der aber auch von der sportlichen Leistung überaus angetan war: "Wir haben Jerez überaus zufrieden verlassen."

"Einer unserer Fahrer hat ein sensationelles Comeback hingelegt, indem er das Rennen auf Position sieben beendete", so Campinoti im Hinblick auf Mika Kallio. "Es war schade, dass Aleix ein unglückliches Rennen hatte, doch ich setzte großes Vertrauen in ihn für die Zukunft. Er hat Charakterstärke bewiesen, als er dem Feld aus der Boxengasse hinterher gefahren ist."

"Er konnte konstant bessere Rundenzeiten als die Fahrer vor ihm hinlegen", erläutert Campinoti. Technikchef Fabiano Sterlacchini ergänzt bei 'MotoGP.com': "Er verspürt nun den Druck, Ergebnisse liefern zu müssen. Aleix ist aber ein guter Junge. Wir unterhalten uns oft darüber, ob wir etwas tun können, um seine Situation zu verbessern. Noch liegen schließlich 18 Saisonrennen vor uns."

Fotoquelle: Pramac


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