Aoyama will nach der Enttäuschung von Jerez wieder für ein gutes Resultat sorgen

MotoGP 2010

— 18.05.2010

Aoyama nach Operation bereit für Le Mans

Hiroshi Aoyama unterzog sich nach Jerez einer Handoperation und kommt nun voll motiviert nach Le Mans

Mit einem zehnten und einem 14. Platz ging die MotoGP-Karriere von Hiroshi Aoyama nicht unbedingt mit einem Blitzstart los. Aber ein guter Test nach dem Rennen in Jerez stimmt den Japaner zuversichtlich für die kommenden Aufgaben. Vor allem aber freut sich der Interwetten-Pilot auf das nächste Rennen in Le Mans. Er mag die Strecke, weil sie ein ähnliches Layout wie der Twin Ring in Motegi hat. Zudem landete er in Frankreich jedes Mal, abgesehen von einem Ausfall 2007, in den Top 10.

Dies sollte als gutes Omen dienen. Außerdem ist Aoyama auch wieder körperlich voll fit. Der 28-Jährige hatte sich länger mit Problemen in der linken Hand gequält. Nach den Sessions klagte er oft über Muskelkater, manchmal war die Hand auch völlig steif. Der Japaner unterzog sich deshalb nach dem Rennen in Jerez einer Operation, nun sollte wieder alles in Ordnung sein. "Genügend Energie getankt habe ich in den letzten Tagen, ich bin bereit", meint Aoyama.

Seine Ziele für das Rennen in Frankreich sind jedenfalls hochgesteckt. "Ich erwarte Einiges von Le Mans. Ich kenne die Strecke und sie scheint Japanern sehr zu liegen. Das Layout ist, mit den ganzen Stop-and-Go-Abschnitten, ähnlich wie der Twin Ring in Motegi und dessen Layout mag ich", so Aoyama, der auf gutes Wetter hofft: " Leider ist das Wetter immer ziemlich kritisch in Le Mans. Immer ist es trocken und nass im Wechsel, nie ganz trocken oder ganz nass. Das heißt, dass man meistens mit dem Setup von vorne anfangen muss, wenn das Wetter kurzfristig wechselt."

Der Jerez-Test stimmt den 28-Jährigen aber positiv: "Ich hoffe daher, dass ich gleich vom ersten Training an ein so gutes Gefühl für mein Motorrad haben werde wie beim Test in Jerez. Dann hoffe ich natürlich, mich Tag für Tag zu verbessern und ein gutes Rennen fahren zu können." Teammanager Daniel Epp spricht seinem Piloten Mut zu: "In Jerez hatte Hiro eine unglückliche erste Runde. Das war schade, aber so etwas kann eben passieren. Für Le Mans hoffe ich allerdings, dass Hiroshi wieder an die Leistungen, die er in Katar gezeigt hat, anknüpfen kann."

Fotoquelle: Honda


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