Wer fährt in der kommenden Saison für welches Team?

MotoGP 2010

— 20.05.2010

Stoner: Nicht wichtig, sich als Erster zu entscheiden

Auf der Pressekonferenz in Le Mans wehren die MotoGP-Piloten sämtliche Fragen zu ihrer sportlichen Zukunft ab - Zeitpunkt zu früh

Vor dem Rennwochenende in Le Mans standen Jorge Lorenzo, Valentino Rossi, Dani Pedrosa, Casey Stoner und Randy de Puniet in der offiziellen Pressekonferenz den Journalisten Rede und Antwort. Neben dem bevorstehenden Rennen auf dem Bugatti-Circuit waren die auslaufenden Verträge sämtlicher Spitzenpiloten das vorherrschende Thema. Keiner der betroffenen Fahrer wollte sich konkret zu seiner Zukunftsplanung äußern.

"Unglücklicherweise hat sich das Spiel im Vergleich zu vor noch fünf oder sechs Jahren geändert. Ich erinnere mich an 2003, als ich zu Yamaha gewechselt bin. Damals haben wir uns viel später in der Saison darüber unterhalten", so Rossi. "Jetzt ist es dafür zu früh, aber so funktioniert das Spiel nun einmal. Alle Werksfahrer haben auslaufende Verträge, es wird also interessant sein, herauszufinden, was passiert."

Teamkollege Lorenzo wundert sich ebenfalls über das frühe Aufkommen der Diskussion. "Die Journalisten haben schon nach dem zweiten Rennen nachgefragt. Das ist vielleicht etwas zu früh", findet der Führende der Weltmeisterschaft. Ich konzentriere mich auf die Meisterschaft und um den Rest kümmert sich mein Manager."

"Wir wurden bereits bei unserer Teampräsentation danach befragt", so Ducati-Pilot Stoner. "In der Vergangenheit begannen diese Diskussionen zur Saisonmitte, aber was soll man machen. Es ist toll, wenn man bereits einen Vertrag unterzeichnet hat, denn fragt einen keiner diese Fragen. Aber in diesem Jahr läuft es nun einmal anders und jeder scheint daran interessiert zu sein und darüber zu reden."

Stoner will sich Zeit lassen

Der Weltmeister von 2007 blockte wie seine Kollegen sämtliche Nachfragen bezüglich seiner beruflichen Zukunft ab. Stoner sieht sich zudem nicht unter Zeitdruck. "Es kommt nicht darauf an, sich als Erster zu entscheiden. Mein Vater, als mein Manager, und ich denken darüber sehr viel nach und dann werden wir sehen, was passiert."

Pedrosa ließ sich ebenfalls nichts entlocken. "Ich konzentriere mich auf die unmittelbare Zukunft, also auf dieses Rennen. Ich habe noch mit niemandem über meine Zukunft unterhalten. Wir haben immer noch 2010, es ist sehr früh. Ich denke nicht, dass es gut ist, jetzt schon an 2011 zu denken." Der Spanier ließ aber immerhin durchblicken, dass er Honda nach wie vor als ersten Ansprechpartner betrachtet.

Strecke ist technisch anspruchsvoll

So geschlossen, wie die Piloten sämtliche Fragen zu den kursierenden Wechselgerüchten abblockten, so einhellig waren auch die Meinungen bezüglich der Strecke in Le Mans. " Diese Strecke ist immer sehr knifflig zu fahren. Man braucht eine Abstimmung für gutes und stabiles Bremsen. Dann hat man beim Beschleunigen immer große Probleme mit Wheelies. Gleichzeitig benötigt man aber auch ein schnelles Motorrad für den hinteren Streckenteil", so Rossi stellvertretend für seine Kollegen.

Für den Italiener steht an diesem Wochenende neben dem Grand Prix von Frankreich noch ein weiteres sportliche Großereignis auf dem Programm. Der Inter-Mailand-Fan fiebert dem Endspiel der ChampionsLeague entgegen. "Für Inter ist es ein historischer Moment. Ich werde mir das Spiel in meinem Motorhome ansehen. Im Finale stehen die Chancen 50:50. Bayern ist guter Form, es wird also ein tolles Spiel."

Lokalmatador de Puniet ist dagegen vollständig auf sein Heimrennen fokussiert. "Das Rennen ist für mich sehr schwierig. Die letzten fünf Male, als ich hier auf einem MotoGP-Motorrad gefahren bin, waren für mich ein Desaster", so der Franzose. "In diesem Jahr möchte ich an der Spitze sein."

Fotoquelle: Yamaha


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