Álvaro Bautista tat sich aufgrund seines verletzten Schlüsselbeins sehr schwer

MotoGP 2010

— 21.05.2010

Le Mans: Bautistas Rennstart ist gefährdet

Álvaro Bautista hofft, dass er am Rest des Wochenendes mit Schmerzmitteln über die Runden kommt - Verzicht auf Rennteilnahme ist denkbar

Für Álvaro Bautista stellte das erste Freie Training zum Grand Prix von Frankreich am Freitagnachmittag eine besondere Herausforderung dar. Der Suzuki-Pilot wollte herausfinden, wie er angesichts seines kürzlich gebrochenen Schlüsselbeins ohne Schmerzmittel zurechtkommt. Das Ergebnis: "Das maximal Mögliche lag heute bei fünf Runden", so Bautista. Das Rennen am Sonntag geht allerdings über 28 Runden.

"Ich dachte, dass ich mich heute besser fühlen würde, als ich es tue", gibt Bautista zu. "Ich habe sehr hart gearbeitet und war zuversichtlich, dass ich fähig wäre das Motorrad zu fahren. Aber es war sehr schwierig, denn nach zwei oder drei Runden verlor ich an Kraft und mein linker Arm tat ziemlich weh. Ich konnte nicht so fahren, wie ich es wollte."

Tatsächlich belegte Bautista mit nur 19 gefahrenen Runden abgeschlagen den letzten Platz im ersten Freien Training (1:37.525 Minuten). Am Samstag wolle er es aber nach einer schmerzstillenden Spritze noch einmal probieren. "Dann werde ich entscheiden, ob ich an diesem Wochenende weitermache. Ich werde es mit der Spritze versuchen und dann sehen, ob es sich verbessert."

Paul Denning ist von Bautistas Einsatz beeindruckt: "Motorradrennfahrer sind hartgesotten. Aber irgendwann kommt man an einen Punkt, an de, Schmerzen und Kraftlosigkeit die Überhand gewinnen. Mit etwas Physiotherapie und einer Spritze am Morgen werden wir hoffentlich wissen, ob die volle Renndistanz am Sonntag möglich ist."

Bautistas Teamkollege Loris Capirossi absolvierte dagegen ein eher unspektakuläres Training, das er auf Position elf abschloss (1:35.685). "Ich fuhr die gesamte Sitzung ganz allein und auf einem einzigen Reifensatz. Es war eine ganz gute Session, aber gegen Ende testeten wir eine andere Abstimmung, die überhaupt nicht funktioniert hat. Das war etwas enttäuschend."

Doch der Altmeister ist von der guten Grundabstimmung seiner GSV-R überzeugt: "Wir werden uns morgen definitiv verbessern." Das sieht auch Denning so. "Loris ist in einer stärkeren Position als es die Zeitenliste aussagt. Ich denke, er kann sich um einiges verbessern und nah an den Kampf der Spitzengruppe kommen", findet der Teammanager.

Fotoquelle: Suzuki


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