Jorge Lorenzo zeigte allen den Auspuff - auch seinem Teamrivalen Valentino Rossi

MotoGP 2010

— 23.05.2010

Yamaha: Lorenzo jubelt, Rossi hadert

Jorge Lorenzo freut sich über seinen ersten Doppelpack in der MotoGP, Valentino Rossi erlebte "unerwartete Probleme" im Rennen in Le Mans

Bei Yamaha wird wieder laut gejubelt - und erneut ist die Stimmung auf der spanischen Seite der spanischen Wand besser. Jorge Lorenzo setzte sich im teaminternen Duell gegen Weltmeister Valentino Rossi durch und feierte in Le Mans seinen zweiten MotoGP-Sieg in Folge. "Das ist für mich der erste Doppelpack. Das gibt mir noch mehr Selbstbewusstsein", strahlt der Mallorquiner, der in der Gesamtwertung nun neun Punkte Vorsprung hat.

"Ich freue mich, dass ich einen guten Start hingelegt habe und sofort Pedrosa schnappen konnte. An Valentino vorbeizukommen war nicht ganz so einfach", beschreibt Lorenzo, der seinen Yamaha-Gefährten in Runde zwölf passierte. "Ich musste Geduld haben. Das wäre mir vor einem Jahr nicht gelungen", erklärt der neue WM-Leader seinen Reifeprozess in der Königsklasse.

"Ich habe ihn dann überholt und war überrascht, dass ich so leicht davonziehen konnte. Mein Bike und die Reifen waren gut. Ich konnte das Tempo locker halten", gibt der Spanier stolz zu Protokoll. Frankreich ist für Lorenzo ein perfektes Pflaster: Zwei Siege und ein zweiter Rang stehen in der persönlichen MotoGP-Statistik. "Man könnte sagen, dass ich gern in Frankreich fahre. Toll, dass ich die WM anführe, aber es ist noch ein langer Weg. Jetzt geht es nach Mugello, eine Strecke, die ich liebe. Aber dort sind andere auch immer stark."

Vor allem Rossi möchte beim bevorstehenden Heimspiel zurückschlagen. Der Italiener haderte nach dem zweiten Platz von Le Mans mit seinem Bike. "Der Start war okay, aber ich war von Anfang an langsamer als Lorenzo", erklärt der "Doktor". Man habe im Rennen "unerwartete Probleme" gehabt. "Vor allem mit dem Grip am Kurvenausgang und entsprechend auch bei der Beschleunigung aus den Ecken. Ich hatte erwartet schneller zu sein."

Artig gratulierte Rossi seinem Yamaha-Kontrahenten. "Er war heute klar schneller. Ich konnte ihn nicht aufhalten und später nicht einmal den Anschluss halten." Mit seiner Schulterverletzung habe dies alles nichts zu tun gehabt, merkte der Weltmeister an: "Ich hatte mehr Probleme erwartet. Das hat sich erst sechs Runden vor Schluss bemerkbar gemacht, als für mich das Rennen schon gelaufen war. Es war wichtig, die 20 Punkte mitzunehmen. Die WM ist noch lang und ich habe nur neun Zähler Rückstand. In Mugello will ich wieder in Topform sein."

Fotoquelle: Yamaha


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