Platz drei: Andrea Dovizioso war beim Grand Prix in Frankreich in Topform

MotoGP 2010

— 23.05.2010

Honda-Duell: Dovizioso ärgert Pedrosa

Andrea Dovizioso konnte sich in Le Mans einen wichtigen Podestplatz erkämpfen, Dani Pedrosa nicht in Jerez-Form

Während an der Spitze die Positionen des Yamaha-Duos Lorenzo/Rossi zur Rennmitte bezogen waren, kämpfte Dani Pedrosa um den verbleibenden Podestplatz. Der Spanier verlor den Kampf - ausgerechnet gegen seinen Stallgefährten Andrea Dovizioso. Der Italiener hatte sich beim Start nach vorne gemogelt, anschließend vom Stoner-Sturz profitiert und dessen Ducati-Kollegen Nicky Hayden überholt. Dann begann die Jagd auf Platz drei.

In den letzten vier Runden suchte sich Dovizioso einen Weg am Konkurrenten vorbei, fand ihn aber zunächst nicht. Erst im letzten Umlauf nutzte er seine Chance in der ersten Schikane. "Ich bin überglücklich, auf dem Podium zu stehen", erklärt der Italiener, der seinen vierten Podestrang in der MotoGP feiern durfte. "Ich habe damit bewiesen, dass Katar keine Eintagsfliege war. Das war sehr wichtig. Im Winter haben wir die wichtigen Fortschritte gemacht."

Dovizioso verbesserte sich durch sein gutes Le-Mans-Resultat auf Rang drei der Gesamtwertung. "Es war ein hartes Rennen. Ich ging zu Beginn viel Risiko, machte einige Plätze gut und konnte an der Spitze mitfahren. Es war schwierig, an Dani vorbeizukommen. Aber ich hatte Nicky im Nacken, daher musste ich einen Weg vorbei finden. Dani kam gut aus den Ecken. Das hat es kompliziert gemacht. Ich habe vier Runden gewartet, einen Plan geschmiedet und ihn in der letzten Runde in die Tat umgesetzt."

Er freue sich, einen guten Auftakt in das MotoGP-Jahr 2010 erwischt zu haben, aber er lasse auch nicht locker, so Dovizioso. "Wir sind noch nicht dort, wo wir eigentlich sein wollen. Ich will um Siege kämpfen können. Aber wir gehen natürlich nun mit viel Zuversicht nach Mugello. Für mich wird das ein ganz besonderes Rennen", so der Italiener vor dem anstehenden Heimrennen.

Pedrosa ging unterdessen mit gesenktem Haupt durch die Box. "Natürlich war das kein schönes Ende des Rennens", so der Spanier, der sich nicht nur vom Teamkollegen, sondern auch gleich noch von Hayden überrumpeln ließ. "Kein gutes Gefühl", so Pedrosa. "Ich konnte zu Beginn vorne mithalten, aber dann fiel ich wegen mehrerer Fehler zurück. Die kamen nur deswegen zustande, weil ich unbedingt dranbleiben wollte und viel Druck machte."

"Ich hatte leichte Probleme mit der Bremse hinten. Das bedeutete, dass ich nicht so tief in die Ecken hineinbremsen konnte wie ich gewollt hätte", hadert der Spanier nach Rang fünf. "Ich habe gekämpft. Andrea ist ein tolles Rennen gefahren und hat viel Druck gemacht. Ich gratuliere ihm zum Podestplatz. Es kommt nun eine wichtige Phase der Saison mit vielen Rennen in kurzer Zeit. Wir müssen arbeiten, um in Mugello besser auszusehen."

Fotoquelle: Honda


Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.