Jorge Lorenzo wird offenbar weiterhin von Ducati umworben

MotoGP 2010

— 27.05.2010

Ducati: In Kontakt mit Lorenzos Manager

Ducati-Boss Filippo Preziosi bekräftigt sein Interesse an Jorge Lorenzo, sollte Casey Stoner nicht zu halten und Valentino Rossi nicht zu kriegen sein

Die Spekulationen über mögliche Teamwechsel der MotoGP-Stars nehmen kein Ende. Während die Fahrer selbst auf der offiziellen Pressekonferenz vor dem Grand Prix von Frankreich genervt (Dani Pedrosa), abweisend (Casey Stoner) oder schlagfertig (Valentino Rossi) auf entsprechende Fragen der Journalisten reagierten, geben sich die Chefs der Topteams abwechselnd alle Mühe, das Thema am Köcheln zu halten.

Der jüngste Beitrag zum großen Wechseltheater stammt von Filippo Preziosi. Der Ducati-Geschäftsführer bekräftigt gegenüber unseren Kollegen von 'Motor Cycle News' das Interesse seinen Teams an Jorge Lorenzo: "Vielleicht ist es möglich, dass Lorenzo verfügbar ist. Selbstverständlich stehen wir mit seinem Manager in Kontakt."

Preziosi geht nicht davon aus, dass Lorenzos derzeitiger Teamkollege Rossi Yamaha verlassen möchte. "Im Moment sieht es so aus, dass Valentino nicht verfügbar ist." Tatsächlich hatten sowohl Rossi als auch Yamaha-Rennchef Lin Jarvis in der Vergangenheit immer wieder bekräftigt, dass beide Seiten an einer Vertragsverlängerung interessiert seien.

Gleichzeitig rechnet man bei Ducati offensichtlich immer stärker damit, dass man sein bisheriges Zugpferd verlieren könnte. Stoner wird immer wieder mit Honda in Verbindung gebracht. Diese Vermutung stützt sich einerseits auf die Tatsache, dass HRC immer wieder durchblicken ließ, man sei mit seiner jetzigen Fahrerpaarung nicht vollkommen zufrieden.

Suppo will Stoner

Andererseits wechselte mit Livio Suppo der frühere Ducati-Teamchef vor der laufenden Saison zu Honda. Suppo hält bekanntlich große Stücke auf Stoner. "Als ich mit Livio im vergangenen Jahr gesprochen habe, war es klar, dass er versuchen würde, Casey für kommendes Jahr unter Vertrag zu nehmen", so Preziosi.

Suppo selbst gibt sich derweil keine große Mühe, derartigen Spekulationen entgegenzutreten. Im Gegenteil, er betont sogar, dass seine jetzigen Fahrer Pedrosa und Andrea Dovizioso damit leben müssten. "Sie kennen das Spiel und sie haben ihre Verträge nur um ein Jahr verlängert. Sie wissen, dass sie sich beweisen müssen, um ihre Plätze zu behalten."

Fotoquelle: Yamaha


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