Geschmeidiger Fahrstil: Nicky Hayden auf der Ducati Desmosedici GP10

MotoGP 2010

— 27.05.2010

Hayden: "Bin geschmeidiger geworden"

Nicky Hayden erklärt, dass er seinen Fahrstil an die Ducati Desmosedici anpassen musste, um wieder erfolgreich zu sein

Die Ducati Desmosedici gilt als das am schwersten zu bändigende Motorrad in der MotoGP. Lange Zeit schien Casey Stoner der einzige Pilot zu sein, der mit dem italienischen Fabrikat wirklich gut zurechtkam. So hatte auch Ex-Weltmeister Nicky Hayden nach seinem Wechsel von Honda zu Ducati im vergangenen Jahr so seine Probleme mit der Maschine und war zumeist deutlich langsamer unterwegs als sein Teamkollege.

Doch in dieser Saison scheint sich Hayden gefangen zu haben. Drei vierte Plätze in den ersten drei Grand Prix stellen für ihn persönlich einen deutlichen Aufwärtstrend dar, zumal er in allen drei Rennen der jeweils bestplatzierte Ducati-Pilot war. Viele Beobachter führen diese Leistungssteigerung auf den neuen Big-Bang-Motor der GP10 zurück, der die Leistung gleichmäßiger entfalten soll als das Vorgängermodell.

Hayden hat diesbezüglich allerdings eine andere Meinung. "Ich bin wesentlich geschmeidiger geworden. Dieses Motorrad ist immer noch ein Tier und kann recht aggressiv sein. Aber die ganze 800er-Geschichte bedeutet, dass man geschmeidig sein muss und nicht versuchen darf, es zu überfahren", so Hayden gegenüber 'Motor Cycle News'.

Der US-Amerikaner hat offenbar eingesehen, dass sein natürlicher Fahrstil nicht mit der Ducati harmoniert und sich entsprechend angepasst. Dabei habe ihm das Team geholfen. "Ich muss mich beim Team bedanken, denn man kann das nicht alleine schaffen. Wenn man wie ich Jerez 55 Sekunden findet, kann es nicht nur am Fahrer liegen."

Fotoquelle: Ducati


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