Dani Pedrosa sieht in Jorge Lorenzo den größten Konkurrenten um den Sieg

MotoGP 2010

— 05.06.2010

Pedrosa: "Es ist großartig, auf der Pole-Position zu stehen"

Dani Pedrosa freut sich über seine Pole-Position und Mugello und denkt an den verletzten Valentino Rossi

Nachdem Dani Pedrosa in zwei der vergangenen drei Rennen von seinem Teamkollegen Andrea Dovizioso geschlagen wurde, hat der Spanier in der Qualifikation zum Grand Prix von Italien mal wieder ein Ausrufezeichen gesetzt. Mit seiner Pole-Position (1:48.819 Minuten) überstrahlt Pedrosa den Italiener deutlich, der als Achter nur aus der dritten Startreihe ins Rennen gehen wird (1:50.065).

"Es ist großartig, hier auf der Pole-Position zu stehen", so Pedrosa. "Wir haben im Freien Training und im Qualifying sehr hart gearbeitet, um uns im Vergleich zu gestern zu verbessern. Das haben wir erreicht, also bin ich zufrieden. Wir haben ziemlich hart gepusht und konnten eine gute, abschließende Runde hinlegen. Aber der wichtigste Faktor ist, dass wir auch konstant waren."

Pedrosa sieht in Jorge Lorenzo den größten Gegner im Kampf um den Rennsieg. Nachdem der Honda-Pilot in den vergangenen Rennen in den letzten Runden jeweils deutlich abgebaut hatte, weiß er nun, worauf es ankommt. "Wir hoffen, dass wir unsere Leistung bis zum Ende bringen können."

Dovizioso haderte nach dem Qualifying dagegen mit den veränderten Streckenbedingungen am Samstagnachmittag. "Obwohl ich sehr hart gepusht habe, konnte ich das Potenzial des Motorrads nicht ausschöpfen", so der Lokalmatador. "Die Lücke zu Dani und Lorenzo ist etwas größer geworden. Unglücklicherweise konnte ich den weichen Reifen nicht voll ausnützen."

Unabhängig von der eigenen guten Leistung dachte Pedrosa nach der Qualifikation selbstverständlich an den am Samstagmorgen verunglückten Valentino Rossi. "Ich habe Rossis Unfall nicht gesehen, aber nachdem, was ich gehört habe, klingt das mit seiner Verletzung nicht gut."

Pedrosa hatte in den vergangenen Jahren häufig selbst mit kleineren und größeren Beschwerden zu kämpfen. "Es ist schade, denn alle Fahrer wissen, wie es sich anfühlt, wenn man verletzt ist. Ich hoffe bloß, dass die Operation gut verläuft, denn die erste Operation ist immer die wichtigste."

Fotoquelle: Repsol


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