Derzeit absolviert Cal Crutchlow seine erste Saison in der Superbike-WM

MotoGP 2010

— 12.06.2010

MotoGP-Debüt für Crutchlow?

Sollte Colin Edwards die Yamaha von Valentino Rossi bekommen, könnte Cal Crutchlow den Platz im Tech-3-Team übernehmen

In Barcelona wird Yamaha einen Ersatzfahrer für Valentino Rossi einsetzen. Noch ist offen wer den Platz neben Jorge Lorenzo einnehmen wird. Vieles deutet aber darauf hin, dass Colin Edwards in die Werksmannschaft zurückkehren wird. Gerüchten zufolge soll in diesem Fall Supersport-Weltmeister Cal Crutchlow die Yamaha im Tech-3-Team übernehmen. Der Engländer müsste dann aber zwischen der MotoGP M1 und seinem Superbike hin- und herwechseln.

Es wäre eine logische Entscheidung, wenn Edwards für einige Rennen ins Werksteam transferiert werden würde. Der Texaner kennt die M1 und die Arbeitsweise des Rennstalls. Zwischen 2005 und 2007 fuhr der 36-Jährige bereits an der Seite von Rossi und trug maßgeblich zur technischen Entwicklung bei. Yamaha könnte sich nun wieder diese Erfahrung zu Nutze machen, denn es ist noch nicht klar, wie sehr Lorenzo zur Evolution der M1 beitragen kann. Außerdem ist Edwards im WM-Kampf ein sicherer Punktegarant.

Der US-Amerikaner ist mit seiner derzeitigen Situation bei Tech 3 aber zufrieden. "Es ist nicht mein vorrangiges Ziel ins Werksteam zurückzukehren", wird Edwards von 'Motor Cycle News' zitiert. "Ich bin zufrieden wo ich bin. Wenn sie aber meinen Rat brauchen und denken, dass ich der richtige Mann bin, werden wir sehen was passiert." In der Werkmannschaft würde Edwards mit Technikchef Jeremy Burgess zusammenarbeiten. Der Australier stellte bereits klar, dass er mit jedem Ersatzfahrer arbeiten wird.

Der freie Platz bei Tech 3 könnte dann von Cruchtlow übernommen werden. Für eine Zusammenarbeit spricht der gemeinsame Sponsor Monster. Das Team von Hervé Poncharal wird seit 2009 von dem Energy-Drink-Hersteller unterstützt, und Crutchlow hat ein persönliches Sponsorenabkommen mit der Marke. Das Hauptproblem bei dem Wechsel stellt der Kalender dar. Der Brite müsste von der ungewohnten MotoGP-Maschine mehrmals auf die Superbike R1 und umgekehrt wechseln. Das stellt natürlich eine große mentale und körperliche Belastung dar.

Sollte Yamaha dem amtierenden Supersport-Weltmeister diese Aufgabe nicht zutrauen, wird wahrscheinlich einer der japanischen Testfahrer die Rossi-Maschine übernehmen.

Fotoquelle: Yamaha


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