Marc Márquez fühlt sich auf der Strecke in Silverstone offenbar recht wohl

MotoGP 2010

— 19.06.2010

Dreikampf um die Pole: Márquez setzt sich durch

125er-Qualifying in Silverstone: Sandro Cortese enttäuscht, Jonas Folger wieder einmal im Pech - aber Marc Márquez mit einer Topleistung auf Pole!

Aus der von den britischen Fans erhofften Pole-Position für Lokalmatador Bradley Smith ist nichts geworden, aber der heimische Aprilia-Pilot sicherte sich als Zweiter eine hervorragende Ausgangsposition für den morgigen 125er-Grand-Prix in Silverstone. Beinahe hätte es sogar für ganz vorne gereicht.

Denn bei bewölkten, aber trockenen Bedingungen lieferten sich über weite Strecken die beiden Derbi-Piloten Marc Márquez und Pol Espargaró ein heißes Duell, in dem zunächst Espargaró die Nase vorne hatte. Doch kurz vor Ablauf der Zeit ging erstmals Smith in Führung - und kontern konnte nur noch Márquez: Der Spanier aus dem Team von Aki Ajo erzielte eine Bestzeit von 2:14.667 Minuten und fing Smith damit um drei Zehntelsekunden ab.

Hinter Espargaró (+0,445) wurde WM-Leader Nicolas Terol (Aprilia) mit 0,904 Sekunden Rückstand Vierter - und dahinter folgte eine weitere Lücke von mehr als einer halben Sekunde zur Gruppe um Johann Zarco, Esteve Rabat und Tomoyoshi Koyama (alle Aprilia). Danny Webb (Aprilia) wurde als Achter zweitbester Brite und sicherte sich damit die eigentlich von Randy Krummenacher anvisierte zweite Startreihe.

Letzterer konnte mit seiner Aprilia nicht ganz an die gestrigen Trainingsleistungen anknüpfen und musste sich mit Platz zehn zufrieden geben. Rückstand: 2,251 Sekunden. Damit war er 0,274 Sekunden vor Sandro Cortese (Derbi) bester deutschsprachiger Vertreter. Cortese ("Ich konnte nicht locker fahren") fehlten zu Beginn der Session noch mehr als drei Sekunden auf die Schnellsten, im Finish konnte er sich aber steigern - leider nur von der Rundenzeit her.

Sturla Fagerhaug (Aprilia) wurde 16., obwohl ihm zwischendurch eine schnelle Runde gestrichen wurde, weil er den markierten Streckenbereich verlassen hatte. Dass das nicht erlaubt ist, hatte Rennleiter Paul Butler extra noch in der Mittagspause klargestellt. Ansonsten verlief die Session aber ohne nennenswerte Zwischenfälle. Nur Nachwuchstalent Jonas Folger haftete wieder einmal das Pech auf den Fersen.

Der Aprilia-Fahrer erlitt neuerlich technische Probleme: "Ich hatte einen Kolbenverreiber", seufzt der 24. des Qualifyings, dem in der Endabrechnung 6,269 Sekunden auf die Pole-Position-Zeit fehlten. Nun sieht er für das Rennen schwarz: "Das ist bitter, denn das Qualifying ist wichtig. Von so weit hinten wird es im Rennen schwierig. Auch im Freien Training bin ich bloß sieben Runden gefahren. Es ist nicht mein Wochenende."

Fotoquelle: Repsol


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