Randy de Puniet lieferte in Silverstone ein spektakuläres Qualifying ab

MotoGP 2010

— 19.06.2010

De Puniet Mann des Tages in Silverstone

Trotz eines Sturzes am Ende qualifizierte sich Randy de Puniet in Silverstone erstmals seit Assen 2007 für die erste Startreihe

Nicht Polesetter Jorge Lorenzo, sondern der ewige Crashpilot Randy de Puniet war heute in Silverstone der Mann des Tages. Der LCR-Pilot peitschte seine Satelliten-Honda in spektakulärer Manier über den welligen und ultraschnellen Kurs und wurde dafür mit dem zweiten Startplatz belohnt, nur 0,126 Sekunden hinter der Bestzeit. Dabei wäre vielleicht sogar mehr drin gewesen.

"Ich bin sehr glücklich, denn dies ist meine erste erste Startreihe seit Assen 2007", strahlt de Puniet. "Ich mag diese Strecke und witterte schon die Pole-Position, als ich Lorenzos Zeit um eine halbe Sekunde unterbieten konnte, aber in der letzten Runde holte er sich die Pole zurück und ich kam zu Sturz. Dabei habe ich mir den rechten Daumen aufgeschürft, aber das musste nicht genäht werden. Jedenfalls erinnert mich der Crash daran, dass ich es im Rennen ruhig angehen lassen muss!"

Eine ungewöhnlich reife Aussage des 29-Jährigen, der in der Vergangenheit schon oft in aussichtsreicher Position abgeflogen ist. Doch die britische Mutstrecke scheint ihm zu liegen und das Selbstvertrauen stimmt derzeit auch. Außerdem "bekommt er mehr Erfahrung, er wird reifer", analysiert Teamchef Lucio Cecchinello. "Seine Ergebnisse sind konstanter, weil sich alle im Team gut kennen. Yves Demaria trägt dazu bei, aber das ist nicht der alleinige Faktor."

De Puniet lag während des Qualifyings mehrere Male in Führung und stets im Spitzenfeld, hatte sogar noch einmal eine Bestzeit vor Augen, als er in der Farm-Kurve kurz nach dem Crash von Dani Pedrosa abflog. Der Franzose ärgerte sich darüber kurz, wirkte bei seiner Ankunft im Parc Fermé aber schon wieder gelassen, schließlich wittert er für das morgige Rennen eine gute Chance auf seinen dritten MotoGP-Podestplatz überhaupt.

"Das Gesamtpaket funktioniert sehr gut und ich werde mit jeder Runde schneller", strahlt er Optimismus aus, "aber wir müssen noch ein paar Dinge ein wenig adjustieren, vor allem das Motorenmapping und die Traktionskontrolle. Daran werden wir heute Nacht arbeiten. Ehrlich gesagt möchte ich nicht von einem Podium träumen, aber wir haben sicher gutes Potenzial, um morgen mit der Spitzengruppe mitzuhalten."

Fotoquelle: Honda


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