Nicky Hayden hat sich fest vorgenommen, in Assen deutlich besser abzuschneiden

MotoGP 2010

— 22.06.2010

Ducati in Assen: Gelingt die Trendwende?

Casey Stoner und Nicky Hayden wollen von den jüngsten Fortschritten bei Ducati profitieren und endlich die entsprechenden Ergebnisse einfahren

Für Ducati haben die bisherigen MotoGP-Rennen nicht die Erfolge bereitgehalten, die man sich vor dem Saisonstart erhofft hatte. Sowohl Casey Stoner als auch Nicky Hayden blieben zuletzt hinter den Erwartungen der Teamleitung zurück, setzen beim Gastspiel in den Niederlanden aber auf die große Wende. Beide Ducati-Fahrer wünschen sich, in Assen endlich ein Topergebnis holen zu können.

"In diesem Jahr habe ich gelegentlich Fehler gemacht, hin und wieder hatten wir aber auch Probleme damit, das richtige Setup zu finden. Aus irgendwelchen Gründen hat es für uns einfach nicht so funktioniert, wie wir uns das vorgestellt hatten", sagt Stoner im Hinblick auf die bereits absolvierten Rennen. "Wir hatten durchaus die Möglichkeit, gute Ergebnisse oder sogar Siege einzufahren."

Genau diese Voraussetzung gelte es nun, in entsprechende Resultate umzusetzen. "Wir haben die Geschwindigkeit und auch ein konkurrenzfähiges Paket. Das Team macht darüber hinaus einen großartigen Job - wie immer. Hoffentlich bekommen wir in Assen alles auf die Reihe", gibt Stoner vor dem sechsten WM-Wochenende des Jahres zu Protokoll. "Wir sollten ganz gut dabei sein, denke ich."

"Ich möchte keine Vorhersage anstellen, sondern will nur einfach prima mit dem Team zusammen arbeiten. Schauen wir, ob uns eine Trendwende gelingt", meint der australische Rennfahrer. Ähnlich vorsichtig äußert sich auch Stallgefährte Hayden, der in Assen unbedingt besser abschneiden will als zuletzt in Großbritannien: "Mit dem Ergebnis von Silverstone bin ich nicht wirklich zufrieden."

"In Assen würde ich gerne Kapital aus unseren jüngsten Entwicklungen am Setup schlagen und ein besseres Resultat einfahren", sagt der US-Amerikaner. "Assen ist eine einmalige und besondere Rennstrecke. Dort habe ich einige meiner besten Rennen überhaupt gefahren. In den vergangenen Jahren wurde der Kurs immer wieder verändert - sowohl zum Besseren als auch zum Schlechteren."

"Es gibt viele flüssige Kurven und man hat viel Grip. Du kannst also sehr viel Geschwindigkeit aufbauen", erläutert der ehemalige Weltmeister und fügt abschließend hinzu: "Die beste Stelle der Strecke ist der Links-Rechts-Knick vor der Zielgeraden. Dort kannst du das entscheidende Manöver wagen und auf der Bremse überholen, wenn du alles richtig hinkriegst", hält Hayden fest.

Fotoquelle: Ducati


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