An einem solchen Bild möchte sich Lin Jarvis auch im kommenden Jahr erfreuen

MotoGP 2010

— 22.06.2010

Jarvis: Rossi-Wechsel ist mehr als fragwürdig

Für Yamaha-Chef Lin Jarvis steht fest: Für Valentino Rossi stellt Yamaha noch immer die beste Option in der MotoGP dar - Honda ohne jede Chance?

Valentino Rossi mag aufgrund seiner Beinverletzung erst einmal außen vor sein, doch die Gerüchte um den mehrmaligen Motorrad-Weltmeister wollen einfach nicht abreißen. Vor allem in Italien werden immer wieder Stimmen laut, die den italienischen Rennfahrer im kommenden Jahr auf einer Ducati sehen. Yamaha-Boss Lin Jarvis gibt aber nicht viel auf diese Spekulationen und bleibt entspannt.

Wenn, so der Chef der Yamaha-Rennabteilung, dann müsse man sich höchstens mit einem Rivalen um die Dienste Rossis zanken: "Realistisch betrachtet ist Ducati seine einzige Option. Ein Wechsel von Yamaha zu Honda würde in meinen Augen nicht sehr viel Sinn machen", wird Jarvis von 'Motor Cycle News' zitiert. "Ich denke, unser Team, unser Bike und auch unsere Herangehensweise sind besser."

"Von Honda geht in meinen Augen also keine Gefahr aus. Sicher kannst du das freilich nie sagen, aber ich sehe darin keinen Wechselgrund", meint Jarvis und gibt sich selbstbewusst. Dass Rossi der Versuchung Ducati erliegen könnte, möchte der Yamaha-Chef nicht vollkommen ausschließen, merkt aber an: "Als Italiener auf einem italienischen Bike zum Sieg zu fahren, könnte ein Traum bleiben."

"Es ist zweifelsohne ein traumhaftes Szenario für einen italienischen Hersteller, die Öffentlichkeit und die Sponsoren des Teams. Diese Konstellation wäre durchaus attraktiv", gesteht Jarvis. "Aber warten wir einfach einmal ab. Ich mache mir da keine besonderen Sorgen, denn beeinflussen kann ich diese Entwicklungen ohnehin nicht. Es macht also nicht viel Sinn, dass ich mir den Kopf darüber zerbreche."

Vielmehr sei ihm viel daran gelegen, bei Rossi erst gar keine Abwanderungsgelüste zu wecken. "Ich kann Valentino nur unser bestmögliches Paket anbieten", sagt Jarvis und fügt hinzu: "Letztendlich muss er entscheiden, was er tun möchte. Seine Verletzung hat im Übrigen keinen Einfluss auf Yamahas Wunsch, Valentino und Jorge auch in Zukunft bei uns zu haben", betont Jarvis.

Fotoquelle: Yamaha


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