Jorge Lorenzos Mechaniker haben am Samstag noch etwas Arbeit vor sich

MotoGP 2010

— 02.07.2010

Lorenzo über Barcelona: "Ich liebe es hier zu fahren"

Jorge Lorenzo ist trotz seiner Bestzeit am Freitag nicht vollkommen zufrieden - Wataru Yoshikawa zum Auftakt Letzter

Jorge Lorenzo erlebte am Freitagnachmittag einen Auftakt nach Maß. Der Yamaha-Pilot fuhr im ersten Freien Training zum Grand Prix in Barcelona die schnellste Rundenzeit aller 17 Teilnehmer (1:43,259 Minuten). Der für den verletzten Valentino Rossi eingesprungene Testpilot Wataru Yoshikawa hatte dagegen noch mit Anpassungsschwierigkeiten zu kämpfen und musste sich mit dem letzten Rang begnügen (1:48,015).

"Das war ein gutes Training und ich war vom Start weg wieder schnell", freut sich Lorenzo. "Unglücklicherweise rutschte mein Hinterrad heftig herum, was zum Teil an der Hitze lag. Aber wir werden das bis morgen verbessern." Tatsächlich herrschten im Training der MotoGP-Klasse hochsommerliche Temperaturen. So erhitzte sich der Asphalt bis auf 53 Grad Celsius.

"Wir haben definitiv Raum für Verbesserungen", findet auch Lorenzos Teammanager Wilco Zeelenberg. "Momentan ist das rutschende Hinterrad das Problem, also müssen wir uns unsere Abstimmung genau ansehen und ein paar Änderungen vornehmen. Morgen werden wir Jorges Setup vom vergangenen Jahr mit dem von heute vergleichen und dann gucken, ob wir ein paar kleine Verbesserungen vornehmen können."

Yoshikawa kann im Gegensatz zu Lorenzo nur auf sehr wenige Erfahrungswerte mit der M1 zurückgreifen. "Ich habe zwar schon viele Runden auf der M1 gedreht, aber Valentinos Motorrad fühlt sich ganz anders an als die Testmaschine. Ich brauche noch etwas Zeit, um mich daran zu gewöhnen. Wir müssen noch mehr Runden abspulen und ich bin bereit, mich morgen zu verbessern."

Davide Brivio gab nach dem Training zu Bedenken, dass der Japaner den Circuit de Catalunya noch nicht kannte. "Heute hatte Wataru die Gelegenheit, die Strecke kennenzulernen. Es wird interessant sein zu sehen, wie sehr wir uns im Laufe des Wochenendes verbessern können, sobald er sich auf dem Motorrad wohler fühlt."

Fotoquelle: Yamaha


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