Casey Stoner beschwerte sich am Samstag über seine Fahrerkollegen

MotoGP 2010

— 03.07.2010

Stoner: Platz zwei und Ärger mit der Konkurrenz

Casey Stoner beschwert sich nach dem Qualifying erneut über blockierende Konkurrenten - Startplatz zwei stellt gute Ausgangsposition dar

Während es für Casey Stoner immer besser zu laufen scheint, gerät Nicky Hayden Stück für Stück ins Hintertreffen. Stoner fuhr in der Qualifikation von Barcelona auf Startplatz zwei (1:42,410 Minuten) und ist damit den Anschluss an die Spitze der MotoGP, namentlich Jorge Lorenzo, wieder hergestellt. Teamkollege Hayden war am Samstagnachmittag dagegen chancenlos, für ihn reichte es nur zu Rang elf (1:43,068).

"Die Session heute Nachmittag war die einzige an diesem Wochenende, in der wir zu kämpfen hatten, denn in den Freien Trainings lief alles gut", so Stoner. "Wir sind in den schnellen Kurven schnell, besonders am Eingang, aber wir schaffen es nicht, dass der Reifen auch am Ausgang richtig arbeitet. Wir haben nicht genug Grip und rutschen herum." Im Warmup am Sonntagmorgen werde er deswegen ein paar neue Dinge ausprobieren.

Neben kleinerer Abstimmungsprobleme macht Stoner vor allem das Verhalten einiger Fahrerkollegen Sorgen. "Einige Leute fahren langsam, heben den Arm, um zu signalisieren, dass sie einen gesehen haben - und dann fahren sie nicht zur Seite. Sie bleiben einfach auf der Ideallinie. Das scheint zurzeit vielen so zu gehen. Diejenigen, die diese Probleme verursachen, zeigen einem dann auch noch den Finger oder alles mögliche andere", ärgert sich der Ducati-Pilot.

"Irgendwann kommt der Punkt, an dem diese Klasse erwachsen werden und jeder seine Rundenzeit selbst fahren muss", findet der Weltmeister von 2007. Bereits am Freitag ärgerte sich Stoner über Loris Capirossi, der ein ähnliches Fehlverhalten an den Tag legte. Wie "erwachsen" der erfahrenste Pilot des Fahrerfeldes aber noch werden soll, ließ Stoner offen.

Hayden verirrte sich am Samstag dagegen im Abstimmungsirrgarten. "Wir haben ein paar Kleinigkeiten an den Federn ausprobiert und auch ein paar andere Dinge, ohne aber eine gute Balance zu finden. Aus der vierten Reihe zu starten, hilft nicht gerade. Wir haben viel Arbeit vor uns. Hoffentlich finden wir etwas im Warmup."

Fotoquelle: Ducati


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