Marc Márquez fährt derzeit in seiner eigenen Liga - Vier Siege in Folge

MotoGP 2010

— 04.07.2010

Barcelona: Márquez enteilt der Konkurrenz

Marc Márquez feiert beim Grand Prix in Katalonien seinen vierten Sieg in Serie und übernimmt die Führung in der Weltmeisterschaft

Marc Márquez ist nicht aufzuhalten. Der 17-jährige Derbi-Pilot fuhr beim Großen Preis von Katalonien seinen vierten Saisonsieg ein und übernahm damit die Führung in der Zwischenwertung der Fahrer-Weltmeisterschaft. Márquez setzte seine Pole-Position in einen unangefochtenen Start-Ziel-Sieg um und ist damit der jüngste Fahrer, dem jemals vier Grand-Prix-Siege in Serie gelangen.

Schon kurz nach dem Start in das Rennen über 22 Runden war klar, dass sich Márquez nur selbst würde schlagen können. Nach zwei Runden betrug sein Vorsprung auf die Kampfgruppe um Platz zwei bereits 0,6 Sekunden, nach fünf Umläufen war Márquez um 1,6 Sekunden enteilt. Im Ziel wies der Ajo-Pilot schließlich einen satten Vorsprung von 4,6 Sekunden auf Platz zwei auf.

Während Márquez also einsam seine schnellen Runden drehte, entwickelte sich schnell ein packender Dreikampf um die Plätze zwei, drei und vier. Die beiden Aspar-Piloten Nicolás Terol und Bradley Smith balgten sich über die gesamte Renndistanz mit Lokalmatador Pol Espargaró. Die Entscheidung in diesem Wettstreit sollte erst in der letzten Runde fallen, als Terol beim Angriff auf seine beiden Konkurrenten in Kurve zehn erst zu spät bremste und dann beim Herausbeschleunigen Opfer eines Highsiders wurde.

Smith schnappte sich den zweiten Platz von seinem Teamkollegen, der durch seinen Ausfall auch die Führung in der Weltmeisterschaft abgeben musste. Espargaró schaffte als Dritter ebenfalls den Sprung aufs Siegertreppchen. Rund 40 Sekunden dahinter erreichte Sandro Cortese als Vierter das Ziel. Der Teamkollege von Márquez setzte mit einem mutigen Manöver in der letzten Kurve vor dem Ziel gegen Efrén Vazquez durch.

Jonas Folger und Marcel Schrötter rundeten das aus deutscher Sicht hervorragende Ergebnis mit Ankünften in den Punkterängen ab. Folger schaffte als Neunter sogar den Sprung in die Top 10, während Schrötter als 14. ins Ziel kam. Randy Krummenacher zeigte sich im Vergleich zum Qualifying ebenfalls stark verbessert und erreichte nach einer starken Vorstellung als Siebter das Ziel.

Fotoquelle: Repsol


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