Casey Stoner beginnt am Wochenende seine Ducati-Abschiedstournee

MotoGP 2010

— 13.07.2010

Hayden über den Sachsenring: Parkplatz und Mutkurven

Nach den jüngsten Podestplätzen Casey Stoners möchte Ducati auf dem Sachsenring endlich wieder ganz vorne angreifen

Ducati ist in der laufenden MotoGP-Saison noch ohne Rennsieg. Wenn es nach Teammanager Vittoriano Guareschi geht, soll sich das am kommenden Rennwochenende beim Großen Preis von Deutschland ändern: "Am Sachsenring ist alles möglich, denn unser Team hat die Möglichkeit, dort gut abzuschneiden. Beide unsere Fahrer mögen die Strecke und auch wenn es nicht eine der schnellsten ist, scheint sie immer der Charakteristik der Desmosedici entgegenzukommen."

Besonders Stoner kam auf der engen Strecke immer gut zurecht. "Er hat hier 2008 gewonnen und nach einem harten Saisonstart hat er nun ein gutes Gefühl für das Motorrad und ist äußerst motiviert, seine Zeit bei Ducati auf dem Niveau zu beenden, an das wir uns gewöhnt haben", so Guareschi.

"Wir hatten auf dem Sachsenring immer recht gute Rennen", erinnert sich Stoner. "Ich fuhr dort zum ersten Mal überhaupt aufs Siegertreppchen." Nachdem der Australier zuletzt wieder den Anschluss an die Spitze des Feldes geschafft hat, will er nun ganz nach vorne. "Wir müssen ein paar verschiedene Sachen ausprobieren, um etwas Grip zu finden, ohne dabei das gute Gefühl für das Motorrad zu verlieren."

"Man braucht auf dem Sachsenring definitiv guten Seitengrip, denn bei einigen der langgezogenen Kurven muss man das Gas so lange wie möglich aufdrehen können", erklärt Stoner. "Wenn man über die Kuppe in Kurve zwölf kommt, wird das Heck ziemlich leicht und zappelt herum. Deshalb braucht man dort wirklich etwas Traktion. Sollten wir ein gutes Setup finden, könnten wir ganz gut abschneiden."

Hayden und der Parkplatz

Teamkollege Nicky Hayden beschreibt die Runde auf dem Sachsenring so: "Der erste Teil ist sehr eng und technisch - mit der vielleicht langsamsten Kurvenkombination des gesamten Kalenders. Die Kurven ein, zwei, drei und vier gehen alle im ersten Gang - es ist wie auf einem Parkplatz!"

"Der hintere Abschnitt ist dagegen wirklich schnell, mit einer der coolsten Kurven der MotGP", fährt Hayden fort. "Wir nennen sie 'Wasserfall'. Man kommt im fünften Gang an und macht dann einen Sturzflug in eine 'blinde' Kurve. Dort muss man ziemlich entschlossen sein, oder man verliert leicht ein paar Zehntelsekunden."

Fotoquelle: Ducati


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