Dani Pedrosa war auf dem Sachsenring am Freitag eine Klasse für sich

MotoGP 2010

— 16.07.2010

Honda: Pedrosa Schnellster, Dovizioso mit Problemen

Während Dani Pedrosa konstant schnelle Rundenzeiten drehte, verlor Andrea Dovizioso aufgrund technischer Probleme wichtige Trainingszeit

Dani Pedrosa scheint mit dem Sachsenring besonders gut zurechtzukommen. Der spanische Honda-Pilot sicherte sich bereits in seiner ersten MotoGP-Saison vor vier Jahren auf der verwinkelten Berg-und-Tal-Bahn von Hohenstein-Ernstthal die Pole-Position. Im ersten Freien Training am Freitagnachmittag war Pedrosa erneut eine Klasse für sich (1:22,521 Minuten) und distanzierte den zweitplatzierten Casey Stoner um 0,274 Sekunden.

"Das ist großartig", freute sich Pedrosa. "Das ist das erste Mal in dieser Saison, dass ich am Freitag die Bestzeit holte. Das ist für uns ein guter Fortschritt. Normalerweise haben wir zunächst immer zu kämpfen, aber heute haben wir im ersten Training einen sehr guten Job gemacht und darüber bin ich sehr glücklich."

Da es am Samstag in Sachsen durchaus regnen könnte, kam der einstündigen Trainingssitzung am Freitag eine besondere Bedeutung zu. "Es war sehr wichtig, schon am ersten Tag die Basisabstimmung hinzubekommen. Ich hoffe, dass wir morgen eine weitere Session im Trockenen erleben werden, aber es sieht so aus, als ob es in mindestens einer Sitzung nass würde."

Pedrosa konzentrierte sich am Freitag hauptsächlich darauf, die richtigen Reifen für das Rennen am Sonntag auszuwählen. "Wir waren sowohl mit der weichen als auch mit der harten Reifenoption schnell", so der Spanier. "Morgen müssen wir weiter an der Aufhängung und an der Elektronik arbeiten, denn ich gehe davon aus, dass wir uns in manchen Teilen der Runde noch verbessern können."

Dovizioso mit Elektronik-Problemen

Stichwort Elektronik: Da es bei Andrea Dovizioso in diesem Bereich zu Beginn des Training klemmte, büßte der Italiener rund eine Viertelstunde an wichtiger Vorbereitungszeit ein. "Das bedeutete, dass wir nicht all die Abstimmungsarbeit leisten konnten, die wir uns vorgenommen hatten", erklärt Dovizioso, der sich am Ende mit Rang zehn (1:23,400) begnügen musste.

"Sollte das Wetter morgen so bleiben und wir weiter im Trockenen testen können, bin ich sehr zuversichtlich, dass wir zur Spitze aufschließen können und uns gut qualifizieren werden", so der derzeitige WM-Dritte. "Der zehnte Platz spiegelt nicht unser wahres Potenzial wider. Danis Rundenzeiten waren heute sehr schnell und er ist der Einzige, der so eine starke Pace hatte."

Fotoquelle: Bridgestone


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