Valentino Rossi lieferte heute ein unerwartet starkes Comeback ab

MotoGP 2010

— 18.07.2010

Rossis schönster vierter Platz

Knapp gegen Casey Stoner verloren, aber trotzdem glücklich: Valentino Rossi kehrt mit einem vierten Platz in die MotoGP-WM zurück

Obwohl er auf den letzten Metern noch das mögliche Podium an Casey Stoner verlor, ist Valentino Rossi mit seinem Comeback auf dem Sachsenring zufrieden: "Ich war noch nie so glücklich über einen vierten Platz", strahlt der Yamaha-Werksfahrer. "Ich bin zufrieden damit, wie es gelaufen ist, und es war am Ende ein großartiger Fight. Ich hatte Spaß."

43 Tage nach seinem schweren Unfall in Misano geht Rossi zwar immer noch an Krücken, aber für das Motorradfahren beißt er die Zähne gerne zusammen. "Ein bisschen fehlt mir noch das Gefühl mit neuen Reifen", analysiert er. "Ich habe bei beiden Starts zu viel Zeit verloren, vor allem beim zweiten Mal gegen Dovizioso. Sonst wäre auch Lorenzo nicht mehr ganz außer Reichweite gewesen."

"Wir haben großartige Arbeit geleistet", so der Italiener. "Ich war gut in Form. Klar, mein Bein und meine Schulter haben noch wehgetan, aber ich konnte gut fahren. Es war ein Schritt nach vorne. Nächste Woche in Laguna möchte ich auf das Podium fahren. Ich mag die Strecke dort und es ist dort immer gut für mich gelaufen. Ich hoffe, dass ich in einer Woche noch besser drauf sein werde."

Das Duell des Rennens war der Fight gegen Stoner in den letzten Runden, im Zuge dessen Rossi die Ducati - möglicherweise sein zukünftiges Motorrad - gleich dreimal überholen konnte. Doch Stoner konnte dreimal kontern und behielt letztendlich die Oberhand. Ein bisschen fühlte man sich dabei an das legendäre Rennen in Laguna Seca 2008 erinnert.

"Ich scheine alle zu motivieren, denn als mich Stoner gesehen hat, fuhr er auf einmal superschnell. Ich glaube, beim nächsten Mal verkleide ich mich als ein anderer Fahrer", grinst Rossi. "Es war ein guter Kampf, ich gratuliere ihm. Wenn es anders ausgegangen wäre, hätte er wieder wie in Laguna herumgeheult. Ich freue mich, denn diesmal hat er gelächelt."

"Es war sicher schön anzuschauen, denn wir haben wie die Verrückten gekämpft. Ich glaube, ich bin die zweitschnellste Runde des Rennens gefahren. Als ich zu Stoner aufgeschlossen habe, war Lorenzo nicht mehr weit weg. Es hätte mich gefreut, ihn auch noch einzuholen", gibt der neunfache Weltmeister zu Protokoll.

Fotoquelle: Yamaha


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