Jorge Lorenzo war am Samstagmorgen minmal schneller als Casey Stoner

MotoGP 2010

— 24.07.2010

Laguna Seca: Lorenzo mit Bestzeit am Samstagmorgen

Jorge Lorenzo verbessert sich im Vergleich zum Training am Freitag - Mika Kallio stürzt in der Rainey-Kurve

Die Bestzeit im zweiten Freien Training zum Grand Prix der USA ging am Samstagmorgen an Jorge Lorenzo. Der Yamaha-Pilot umrundete den 3,6 Kilometer langen Kurs von Laguna Seca in 1:21,763 Minuten und verbesserte sich somit im Vergleich zum Vortag um mehr als eine Zehntelsekunde. Casey Stoner, der am Freitag die Bestzeit im ersten Freien Training fuhr, war als einziger der Top-Fahrer nicht schneller als gestern und musste sich mit Rang zwei begnügen (1:21,826).

Allerdings hält der Ducati-Pilot mit seiner Freitagszeit von 1:21,699 Minuten nach wie vor die schnellste Rundenzeit des Wochenendes. Die beiden Honda-Werksfahrer Dani Pedrosa und Andrea Dovizioso haben im zweiten Training die Plätze getauscht. Pedrosa (1:21.,876), Sieger des Großen Preises von Deutschland vor knapp einer Woche, war am Samstagmorgen deutlich schneller als Dovizioso (1:22,166).

Bei sommerlichen Temperaturen von rund 20 Grad Celsius und strahlendem Sonnenschein nahmen die 17 MotoGP-Piloten um 9:55 Uhr Ortszeit auf der legendären Rennstrecke unweit der kalifornischen Pazifikküste das einstündige Training auf. In den ersten zehn Minuten bildete sich dabei eine große Gruppe an Fahrern, die beinahe wie in einem Rennen auf der Strecke um Positionen kämpften.

Leidtragender der forschen Gangart war Mika Kallio. Der Pramac-Pilot stürzte bei der Verfolgungsjagd in der Rainey-Kurve, blieb aber zum Glück unverletzt und setzte das Training wenig später mit seiner Ersatzmaschine fort. Allerdings schien der Finne durch den frühen Sturz, die Sitzung war erst acht Minuten alt, etwas aus dem Konzept gebracht worden zu sein.

Kallio war nämlich deutlich langsamer als am Freitag (1:24,037) und konnte als 15. lediglich die beiden Ersatzfahrer Roger Lee Hayden (16./1:24,368) und Alex de Angelis (17./1:24,637) hinter sich halten. Wesentlich besser lief es dagegen für Héctor Barberá, der das zweite Freie Training als bester Rookie auf Platz neun beendete (1:22,846).

Rossi fleißig und ohne Krücken

Auf den Rängen fünf bis acht bot sich am Samstagmorgen ein ähnliches Bild wie am Freitagnachmittag. Ben Spies war als Fünfter (1:22,203) erneut zweitbester Yamaha-Pilot. Eine Position dahinter folgte Valentino Rossi (1:22,334), der das Training nicht nur mit einem neuen Helm im Pop-Art-Design aufnahm, sondern sich auch erstmals seit seiner Rückkehr in der Box ohne Krücken bewegte. Bemerkenswert: Mit 34 absolvierten Runden war Rossi neben Nicky Hayden der fleißigste Pilot des Vormittags.

Colin Edwards, am Freitag noch minimal langsamer als Hayden, hatte gegenüber seinem Landsmann dieses Mal knapp die Nase vorne. Der Tech-3-Pilot platzierte sich an der siebten Stelle (1:22,642), für Ducati-Werksfahrer Hayden blieb nur Rang acht (1:22,769). Damit waren am Samstagmorgen die selben Piloten in den Top-8 wie am Freitagnachmittag.

Fotoquelle: Yamaha


Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.