Jorge Lorenzo steht am Sonntag zum fünften Mal auf der Pole-Position

MotoGP 2010

— 25.07.2010

Laguna Seca: Die Stimmen aus der ersten Startreihe

Während Jorge Lorenzo und Andrea Dovizioso von ihren Leistungen überrascht sind, ist Casey Stoner etwas enttäuscht

Mit der schnellsten Runde des gesamten Wochenendes schnappte Jorge Lorenzo Casey Stoner in der letzten Sekunde des Qualifyings noch die Pole-Position weg. In der anschließenden Pressekonferenz zeigte sich der Yamaha-Pilot zwar gewohnt routiniert, gab aber auch zu, dass er mit dem ersten Startplatz nicht mehr unbedingt gerechnet habe.

"Das ist meine fünfte Pole-Position", so Lorenzo. "Das zu schaffen, ist beeindruckend. Es ist nicht so wichtig, die Pole-Position zu haben, aber es ist natürlich gut. Denn je weniger Positionen wir beim Start verlieren, desto besser ist es für das Rennen. Ich habe alles gegeben und dachte, ich könnte es nicht schaffen, denn Caseys Rundenzeit war so schnell. Aber ich habe es versucht und fuhr zunächst eine 1:22,2. Aber dann habe ich mir gesagt, dass ich noch mehr pushen will, und dann hat es geklappt."

Stoner war dagegen unmittelbar nach der Qualifikation etwas niedergeschlagen. "Wir sollten zwar etwas weiter vorne mitkämpfen können als in der vergangenen Woche, aber bis zum Rennen haben wir noch einiges an Arbeit am Motorrad vor uns", so der Ducati-Pilot. "In gewisser Weise bin ich enttäuscht, denn wir haben nicht wirklich die Rundenzeit herausgeholt, die wir eigentlich hätten schaffen können."

Probleme beim Finden der richtigen Abstimmung haben Stoner wichtige Zeit gekostet. "Letztendlich fuhren wir mit der selben Abstimmung wie heute Morgen", erklärt der Australier. "Wir haben ein paar Dinge ausprobiert, die nicht wirklich funktioniert haben. Unglücklicherweise hat es bei einem der Settings lange gebraucht es zu wechseln. Da haben wir etwas Zeit verschwendet. Um ehrlich zu sein, war ich mit der Rundenzeit ganz zufrieden. Mit den Fortschritten, die wir von gestern auf heute gemacht haben, dachte ich, dass wir etwas schneller hätten fahren können. Trotzdem bin ich froh, in der ersten Startreihe zu stehen."

Der drittplatzierte Andrea Dovizioso steht dagegen zum ersten Mal in seiner MotoGP-Karriere in Startreihe eins. "Ich habe die Zeiten von Casey, Lorenzo und Dani gar nicht gesehen", so der Honda-Werksfahrer. "Aber ich denke, dass wir schnell und wirklich konstant sind, so dass wir ein gutes Rennen haben sollten."

"Wir haben uns im vierten Sektor verbessert, denn dort war ich das ganze Wochenende sehr langsam", so Dovizioso weiter. "Ich bin mit der Arbeit des Teams sehr zufrieden. Wir haben uns sehr verbessert, aber immer noch nicht genug. Aber der dritte Platz in der Qualifikation ist für mich eine schöne Sache, denn normalerweise bin ich nicht so schnell."

Fotoquelle: Yamaha


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