Das Suzuki-Duo wurde in Laguna Seca vom Pech verfolgt

MotoGP 2010

— 26.07.2010

Suzuki: Gegen Pramac zweimal nur zweiter Sieger

Álvaro Bautista wird von Aleix Espargaró "abgeschossen" und scheidet aus - Loris Capirossi verliert das Fotofinish gegen Mika Kallio

"Zuerst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu." Dieser legendäre Spruch des früheren Fußballprofis Jürgen Wegmann beschreibt aus Sicht des Suzuki-Teams den Rennverlauf in Laguna Seca ziemlich treffend. Wobei sowohl das fehlende Glück als auch das Pech in Form eines Pramac-Ducati-Piloten in Erscheinung traten.

Denn bereits nach zwei Runden wurde Álvaro Bautista ein Positionskampf mit Aleix Espargaró zum Verhängnis. Nach einer Berührung der beiden MotoGP-Rookies stürzte der Suzuki-Pilot und schied aus. Am Ende des Rennens unterlag schließlich Loris Capirossi in einem Fotofinish Mika Kallio und musste sich mit dem enttäuschenden zehnten Platz begnügen.

"Ich dachte, ich wäre vorne gewesen, aber das Video zeigt, dass er mich besiegt hat", so Capirossi anschließend. "Mir ist es fast egal, ob es nun der neunte oder zehnte Platz ist, denn es ist nicht gut genug. Wir müssen im Klassement nach oben klettern." Um das zu erreichen, war sich der Altmeister während des Rennens für keinen Versuch zu schade. "Ich habe versucht, in jeder der 32 Runden eine andere Linie zu fahren, um meine Zeit im dritten Sektor zu verbessern. Aber ich hatte mit dem Gefühl fürs Vorderrad zu kämpfen."

Für Bautista ging das Rennen nach einem missratenen Start bereits denkbar schlecht los. "Ich verlor einige Plätze, aber in den ersten paar Runden fühlte ich mich gut und konnte an ein paar anderen Fahrern vorbeigehen", so der Spanier. "Zu Beginn der dritten Runde überholte ich in der ersten Kurve Espargaró. Als für die zweite Kurve auf die Ideallinie ging, traf er mich in der Kurvenmitte am Körper und ich stürzte."

"Es ist natürlich enttäuschend, dass Álvaro mit Espargaró aneinander geriet und so früh im Rennen von der Strecke gestoßen wurde", so Suzuki-Teammanager Paul Denning. "Loris' Start war nicht so schlecht, aber die ersten paar Runden verliefen nicht nach Plan und es öffnete sich eine ordentliche Lücke zu der Gruppe vor ihm."

Danach sei es für "Capirex" nur noch darum gegangen, so hart wie möglich zu kämpfen. "Es ist schade, dass er den neunten Platz noch auf der Ziellinie verloren hat", so Denning, der nun alle Hoffnungen auf die Rennstrecke in Brünn setzt. Dort habe die GSV-R in der Vergangenheit gut funktioniert. "Wir freuen uns auf das Rennen und auf den sehr wichtigen Test am Montag danach."

Fotoquelle: Suzuki


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