Nicky Hayden hatte sich im Heimrennen in Laguna Seca mehr erhofft

MotoGP 2010

— 31.07.2010

Laguna Seca: Ungewöhnliche Probleme für Nicky Hayden

Nicky Hayden hatte in Laguna Seca schon das Podium gerochen, doch wegen verschiedenster Probleme verpasste er den Anschluss an Rossi und Dovizioso

Nicky Hayden fuhr im Laguna-Seca-Grand-Prix als Fünfter mit nur 1,2 Sekunden Rückstand auf den Drittplatzierten Valentino Rossi über die Ziellinie. Das Rennen selbst auf dem Laguna-Seca-Raceway am vergangenen Sonntag war für den Ducati-Werksfahrer die beste Session, wie er anhand seiner Rundenzeiten das Wochenende in Kalifornien zusammenfasst. Trotzdem war es für Hayden keine einfache Angelegenheit. Über die Renndistanz von 32 Runden unterlief ihm wegen zum Teil auch ungewöhnlicher Schwierigkeiten auch so mancher Fehler.

"In den schnellen Kurven hatte ich erhebliche Probleme mit der Frontpartie", erläutert der zweimalige Gewinner in Kalifornien. "Vor allem in den Kurven drei und vier habe ich deswegen viel Zeit verloren. Es war nicht einfach sich auf diese Situation einzustellen und auch der mancherorts sehr wellige Fahrbahnbelag hatte das Seinige dazu beigetragen. Hingegen in den Turns mit langsamer Geschwindigkeit fühlte sich die Front gut an."

"Zu dem kam auch hinzu, dass meine Finger eingeschlafen sind", so Hayden weiter. "Seit ungefähr zehn Jahren, weder mit einer 2-Takter noch mit einem 4-Takter, oder sonst irgendeinem Motorrad ist mir Derartiges unterlaufen. Auch am gesamten Wochenende zuvor war alles in Ordnung. Nur im Rennen trat dieses Problem auf, obwohl ich die gleichen Handschuhe getragen habe und auch die Lederkombi wie immer gleich war. Ich spürte auch keine besonderen Vibrationen. Wir werden jedenfalls alle Daten nochmals genauestens analysieren. Schließlich sind mir deswegen auch ein paar Fehler passiert und dadurch ist auch eine Lücke zu meinen Vorderleuten entstanden."

Hayden meint auch, dass diese Schwierigkeiten schon sehr früh im Rennen aufgetreten sind. "Ich habe schon sehr bald gespürt, dass mit den Fingern etwas nicht in Ordnung ist. Aber nach elf, zwölf Runden machte es sich wirklich bemerkbar und ab Runde 15 in etwa verschlimmerte sich die Sache spürbar. Bei jeder Gelegenheit habe ich versucht, mit Fingerbewegungen die Durchblutung anzukurbeln. Meine Datentechniker haben auch gesehen, dass ich deswegen in der 'Rainey Curve' die Vorderbremse in mehreren Runden gar nicht betätigt habe. Ich habe auch noch nie ein Problem mit dem Arm-Pump-Syndrom gehabt. Ich denke auch, dass es damit nichts zu tun hat."

Fotoquelle: Ducati


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