Loris Capirossi wird sehr wahrscheinlich bei Pramac-Ducati andocken

MotoGP 2010

— 02.08.2010

Pernat: Capirossi besitzt bereits Vorvertrag mit Pramac

Loris Capirossis Langzeit-Manager Carlo Pernat sieht keinen Sinn darin, dass sein Schützling auch 2011 für Suzuki fahren soll

Die Entscheidung um Loris Capirossis Zukunft soll bereits in den nächsten Tagen fallen. Dahingehend drängt jedenfalls sein Manager Carlo Pernat. Der erfahrene Italiener Pernat hat dabei mehrere Optionen im Ärmel. Bis zum Grand-Prix-Wochenende in Brünn soll alles unter Dach und Fach sein. Auch das Thema Suzuki ist dabei noch nicht ganz vom Tisch, obwohl er aber angesichts der Resultate eher nicht daran glaubt, dass es dort doch noch zu einer Einigung kommt.

"Meiner Meinung nach sollte die Zusammenarbeit nach drei Jahren mit Suzuki beendet werden", so Pernat. "In Anbetracht der Ergebnisse schon wegen. Als erste Option würde dann für uns Pramac-Ducati in Frage kommen, zu denen wir ein ausgezeichnetes Verhältnis haben. Wir haben auch bereits Gespräche mit Claudio Domenicali und Felipo Prezioso geführt, die einem Wechsel von Loris in das Kundenteam von Ducati zustimmen. In diesen Gesprächen wurde auch eine offizielle Werks-Maschine mit all den dazugehörigen Weiterentwicklungen zugesagt."

"Ende der vergangenen Woche gab es auch ein Meeting mit Teambesitzer Paolo Campinoti", so Pernat weiter. "Von beiden Seiten wurde zuvor schon ein Vorvertrag unterschrieben. In diesem Meeting ging es darum, die Details ausführlicher zu besprechen und einen unterschriftsfertigen Vertrag vorzubereiten. Ich denke, dass wir in Brünn dazu genaueres verkünden können."

"Es gibt aber auch ein weiteres gutes Angebot von Lucio Cecchinello", fährt Pernat fort. "Dort ist bis dato noch unbekannt, ob de Puniet bleiben oder zu einem anderen Team, wie zum Beispiel Suzuki, wechseln wird. Weil es eben auch ein sehr verlockendes Angebot ist, verhandeln wir zurzeit auch mit LCR. Ganz oben in unserer Prioritätenliste steht aber Pramac."

Trotzdem sind die Gespräche mit Suzuki noch nicht ganz beendet. "Es ist aber noch nichts Endgültiges entschieden, daher reden wir auch weiterhin mit Suzuki. Aber nach drei Saisonen mit diesen Resultaten bin ich mir nicht sicher, ob es nicht gescheiter wäre wo anders anzudocken."

Fotoquelle: Suzuki

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