Nicky Hayden setzte sich in Laguna Seca knapp gegen Ben Spies durch

MotoGP 2010

— 05.08.2010

Laguna Seca: Nicky Hayden rügt die Marshalls

2011 sollen in Laguna Seca auch die Moto2 und die 125er starten - Für Nicky Hayden gibt es aber zunächst andere Baustellen zu beheben

Noch gibt es keinen MotoGP-Terminkalender für 2011. Doch der nächstjährige US-Grand-Prix in Laguna Seca ist bereits in aller Munde. Grund dafür ist der Plan von Dorna, die zwei kleinen Klassen Moto2 und 125 cm³ auch in Kalifornien an den Start zu bringen. Ob sich dieses Unterfangen auch tatsächlich umsetzen lässt, ist zu bezweifeln.

Denn während die AMA-Serien, die in Laguna Seca im Rahmen des Grand Prix Meisterschaftsläufe austragen und die Teams deshalb mit dem gesamten Equipment mit ihren beeindruckenden Trucks anreisen, müsste der Veranstalter für die kleinen Grand-Prix-Klassen behelfsmäßige Boxen in Form von Zelten oder Container organisieren.

Die bestehende Boxenanlage in Laguna Seca reicht gerade einmal für die momentane Anzahl der MotoGP-Teams. Zudem richtete sich nach dem jüngsten Grand Prix auf der berühmten Rennstrecke auch leichte Kritik in Richtung an die Organisatoren. Obwohl erst vor einigen Jahren ein komplett neuer Fahrbahnbelag aufgetragen wurde, beklagten sich am vorletzten Wochenende einige Fahrer über viele Bodenwellen. Marco Simoncellis Vergleich mit einer Motocross-Piste war dabei die schlimmste Bezeichnung.

"Für mich persönlich war es eigentlich nur in Kurve fünf problematisch, also der Linkskurve bevor es bergauf geht", meint hingegen Nicky Hayden. "Im Vergleich zum vergangenen Jahr ist es dort schon etwas holpriger geworden. Ich bin 2009 dort am Samstagvormittag gestürzt. Generell ist das eine schreckliche Kurve. Das größte Problem dabei ist, dass man diese Kurve über die Bodenwellen anbremst. Deswegen sind wahrscheinlich Dani, Marco und Aleix im Rennen dort gestürzt. Es gibt aber eine ganz winzige saubere Linie."

"Die Strecke ist aber seit dem vergangenen Jahr schon etwas welliger geworden", so Hayden weiter. "Insbesondere in der Rainey-Kurve gibt es einige holprige Stellen mehr. Aber diese sind auch nicht wirklich besorgniserregend. Einige Fahrer haben auch immer wieder die letzte Kurve vor der Zielgeraden erwähnt. Dort ist für meine Begriffe alles Bestens. Diesbezüglich kommt es auch viel auf die jeweilige Linienwahl an."

Konkreter wird Hayden mit seiner Kritik gegenüber den Flaggensignalen der Streckenposten, nachdem Alex de Angelis in der letzten Runde deswegen in seiner Konzentration gestört worden war. "Einmal ist mir aufgefallen, dass die Marshalls die gelbe Flagge bereits mehrere Kurven vor jener Stelle gezeigt hatten, in der sich der Zwischenfall ereignete. Und auch im Qualifying wurde mir einmal die blaue Flagge gezeigt, als in meiner Out-Lap Dani daher brauste. Ich fuhr aber keineswegs auf der schnellen Linie. Man kann also auch wirklich alles übertreiben. Im Falle von de Angelis war es aber wohl sein eigenes Problem."

Fotoquelle: Ducati


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