Colin Edwards war am ersten Trainingstag in Brünn bester Privatfahrer

MotoGP 2010

— 13.08.2010

Edwards Sechster - Experiment geglückt!

Colin Edwards zeigt sich von der experimentellen Vorderradabstimmung als bester Privatfahrer begeistert - Tech-3-Teamkollege Ben Spies als Neunter im Wetterpech

"Texas Tornado" Colin Edwards wirbelte beim ersten Training in Brünn mit seiner Tech-3-Yamaha die Werksmotorräder durcheinander. Der Routinier sicherte sich mit einer Bestzeit von 1:58,497 Minuten Platz sechs und lag damit um 35 Tausendstel vor Ex-Weltmeister Casey Stoner auf der Werks-Ducati. Der Schlüssel zum Erfolg: Der 36-Jährige probierte eine experimentelle Vorderrad-Geometrie aus - das zahlte sich offensichtlich aus. Teamkollege Ben Spies umrundete den Kurs von Brünn in 1:58,970 Minuten und erreichte damit Platz neun.

"Ich hatte sofort ein gutes Gefühl und ich denke, wir sollten ein starkes Wochenende haben, wenn wir das Momentum dieses Tages mitnehmen", ist Edwards verständlicherweise optimistisch. Ganz im Gegensatz zu Vergangenheit: "Oft in dieser Saison starteten wir am falschen Fuß und versuchen das ganze Wochenende lang, den Rückstand aufzuholen. Doch wir haben eine Basis, auf der wir aufbauen können, was hauptsächlich an der Vorderradabstimmung liegt."

Edwards bedankt sich: "Die Jungs bei Tech 3 hatten die Idee für diese experimentelle Abstimmung und es hat sehr gut funktioniert - vielen Dank. Wir brachten mehr Gewicht nach vorne und es gefiel mir besser, als zu Beginn der Session. Jetzt liegt das Motorrad in der Kurve besser und ich mache keinen weiten Bogen. Ich bin sicher, dass wir morgen noch einen Schritt nach vorne machen können, wenn das Wetter trocken ist. Ich war hier noch in den Top sechs - nach diesem Auftakt hoffe ich, dass ich das am Sonntag ändern kann."

Teamkollege Ben Spies war gerade dabei, das zweite Motorrad zu testen, als leichter Regen einsetzte: "Ich versuchte, so schnell wie möglich die Runde aus den Boxen zu absolvieren, damit ich die unterschiedlichen Abstimmungen vorne zumindest auf einer schnellen Runde testen und vergleichen kann. Und ich bin ziemlich sicher, dass wir hier etwas gefunden haben. Wir haben ja mit der Abstimmung von Laguna Seca begonnen und es ist mir nicht so recht gelungen, das gewünschte Tempo zu fahren."

Dennoch kann Spies im Gegensatz zu Edwards nur mutmaßen, dass die neue Vorderradabstimmung seinem Fahrstil entgegenkommen: "Das zweite Motorrad sollte es mir im mittleren Teil der Kurve etwas leichter machen, denn auf dem anderen Motorrad musste ich immer etwas zu viel bremsen, damit die Richtung passt."

Aus diesem Grund hadert der US-Amerikaner etwas mit dem Wetter, das ihn um wertvolle Erfahrungen brachte: "ich bin recht frustriert, denn das bisschen Regen hielt mich davon ab, ein paar Runden zu fahren, das Motorrad ordentlich auszuprobieren und ein paar Daten zu sammeln. Es geht nicht um die Rundenzeit, ich wollte nur den Unterschied spüren. Ich bin aber zu 90 Prozent sicher, dass das zweite Motorrad-Setup der richtige Weg ist."

Fotoquelle: Yamaha

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