Ben Spies und Colin Edwards machten Teamchef Hervé Poncharal glücklich

MotoGP 2010

— 15.08.2010

Brünn: Zufriedenheit bei Tech 3

Nach einem guten Start fuhr Ben Spies in Tschechien als Vierter ins Ziel - Colin Edwards gibt alles und landet auf Platz sieben

Das Grand-Prix-Wochenende in Tschechien wird Tech-3-Boss Hervé Poncharal noch eine ganze Weile positiv in Erinnerung behalten. Ben Spies hielt sich lange Zeit in der Spitzengruppe des MotoGP-Rennens und beendete es schließlich als Vierter. Colin Edwards wiederholte mit Platz sieben sein bislang bestes Saisonergebnis. Yuki Takahashi rundete mit Platz zwei im Moto2-Rennen das gute Team-Ergebnis für die Franzosen ab.

"Ich bin heute ein glücklicher Mensch, denn Ben und Colin waren über das gesamte Wochenende wirklich stark, da bildete der heutige Tag keine Ausnahme", so Poncharal. "Wir haben eine schöne Menge an Punkten geholt, die uns in der Teamwertung wirklich weiterhelfen. Dank Ben und Colin sind wir einmal mehr das führende Kundenteam."

Spies erwischte einen guten Start in das Rennen und sah lange Zeit wie ein ernsthafter Kandidat für das Podium aus. "Aber nach etwa sieben Runden hatte ich plötzlich Probleme mit dem Vorderrad, die ich das ganze Wochenende noch nicht hatte", so der amtierende Superbike-Weltmeister. "Das ist wirklich schade. Auch wenn ich definitiv nicht mit Jorge hätte kämpfen können, hätte ich vielleicht an Dani dranbleiben können."

"Ich sage nicht, dass ich ihn geschlagen hätte, aber ich wäre näher dran gewesen", so Spies weiter. "Ich hatte eine Sekunde auf Casey als ich begann die Probleme zu haben. Ich musste mein Tempo reduzieren und das war etwas frustrierend, denn das bedeutete, dass er mich recht schnell einholte. Ich konnte sein Tempo nicht mitgehen, also habe ich gar nicht versucht, an ihm dranzubleiben, als er an mir vorbeifuhr."

Spies nahm es sportlich, da er weiß, dass er ohne die Probleme um einen Platz auf dem Podium hätte kämpfen können. "Das hätte mir vor meinem Heimrennen in Indianapolis einen Schub verliehen, aber ich bin mit meinen jüngsten Leistungen wirklich zufrieden. Einmal mehr war ich der beste Fahrer eines Satellitenteams und ich kann mit dem vierten Platz nicht unzufrieden sein."

Ganz ähnlich äußerte sich auch Edwards. "Ich habe alles gegeben und ich kann von der Art und Weise, wie ich gefahren bin, nicht enttäuscht sein", so der Routinier. "Ich dachte, dass es ein gutes Rennen werden könnte, denn ich war das ganze Wochenende stark. Aber im Rennen hatte ich nicht dasselbe Gefühl für den Vorderreifen und ich denke nicht, dass ich der Einzige war, der ein kleines Problem hatte."

Durch einen kleinen Ausrutscher verlor Edwards den Kontakt zu Rossi und Hayden. "Ich bin ein paar Risiken eingegangen, um nah an ihnen dranzubleiben, aber es gab nichts, was ich tun konnte. Platz sieben ist kein großartiges Ergebnis", so Edwards. "Hoffentlich können wir in Indianapolis ein paar Fortschritte machen und näher an der Spitze sein."

Fotoquelle: Yamaha

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