Die "Schnapsglas-Klasse" hat ausgedient, die Moto3 ersetzt die letzten Zweitakter

MotoGP 2010

— 16.08.2010

Grundregeln für Moto3-Motoren festgelegt

Bei der Sitzung der Grand-Prix-Kommission in Brünn wurde wie erwartet der Grundstein für die Moto3-Klasse gelegt

Am Samstag tagte die Grand-Prix-Kommission, bestehend aus Vertretern des Weltverbands FIM, der Teamvereinigung IRTA und MotoGP-Vermarkter Dorna, in Brünn. Bei der Sitzung wurden unter anderem die Weichen für die neue Moto3-Klasse gestellt, die ab 2012 die 125er-Klasse ersetzen wird. Im Gegensatz zur Moto2, wo Honda der einzige Motorenbauer ist, soll es in der kleinsten Klasse der Motorrad-WM kein Motorenmonopol geben.

Die einzige Bedingung ist, dass jeder Motorenhersteller imstande sein muss mindestens 15 Fahrer pro Saison auszurüsten. Ansonsten wurde aber sehr auf die Kosten geschaut. So muss jedes Aggregat mindestens drei Rennen halten und darf nicht mehr als 10.000 Euro kosten. Des weiteren wurden auch die technischen Grundregeln für diese Motoren von der Grand-Prix-Kommission festgelegt.

Wie bereits erwartet wurde, wird der Motor ein 250 cm³ großer Viertakter sein. Er wird nur über einen Zylinder verfügen, die maximale Bohrung beträgt 81 Millimeter. Weiterhin ist noch unklar, welche Hersteller sich an der Moto3-Weltmeisterschaft beteiligen werden. Ein ziemlich sicherer Kandidat soll Honda sein, die bereits Erfahrungen mit einem derartigen Motor gesammelt haben.

Fotoquelle: Krummenacher

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