Valentino Rossi freut sich, dass die Fans von seinem Wechsel so begeistert sind

MotoGP 2010

— 17.08.2010

Testfreigabe von Yamaha: Rossi ist optimistisch

Valentino Rossi ist davon überzeugt, von Yamaha die Freigabe für die November-Testfahrten in Valencia zu erhalten

Valentino Rossi wird in den kommenden zwei Saisonen für Ducati in der MotoGP um seinen nächsten Titel kämpfen. Der Italiener erlebte bei Yamaha sieben glorreiche Jahre, vier Mal gewann er die Weltmeisterschaft. Deshalb erklärte der "Doctor" auf 'MotoGP.com': "Meine Arbeit bei Yamaha ist erledigt." Jetzt ist er bereits gespannt, was die Zukunft bringen wird. "Ich bin schon sehr motiviert und sehr gespannt auf die neue Aufgabe und ich glaube, es wird sehr interessant", meint der neunfache Weltmeister.

Rossi erinnert sich noch gut, als er 2004 von Honda zu Yamaha kam. Die M1 war damals kein siegfähiges Motorrad. "Die Situation bei Yamaha hat sich seit 2004 sehr verändert. Derzeit ist die M1 wahrscheinlich das beste Motorrad in der MotoGP", ist der 31-Jährige überzeugt. Er sieht die Japaner aber auf einem guten Weg, die Erfolge auch in die Zukunft fortzusetzen. Nächste Saison wird neben Jorge Lorenzo, der vor seinem ersten Titelgewinn steht, wohl der hochtalentierte US-Amerikaner Ben Spies für Yamaha an den Start gehen.

"Yamaha hat großartige Piloten, es sieht so aus, dass sie mich nicht mehr brauchen", so der Italiener, der sich und seinen Fans mit dem Wechsel ein großes Geschenk macht. "Ein italienischer Fahrer auf einem italienischen Motorrad ist für die Tifosi eine großartige Sache. Uns werden sicher eine Menge Fans anfeuern", weiß der Noch-Yamaha-Pilot.

Eine Angelegenheit gehört aber noch gelöst. Derzeit ist noch unklar, ob Rossi von Yamaha die Freigabe erhalten wird, bereits bei den November-Testfahrten in Valencia unmittelbar nach dem Saisonfinale mit der Ducati zu fahren. "Sollte Yamaha 'Nein' sagen, wäre ich sehr wütend und enttäuscht. Honda hat damals 'Nein' gesagt, aber dieses Verhältnis war sehr anders im Vergleich zu Yamaha und mir. Wenn sie mich nicht lassen würden, verstehe ich die Beziehung zwischen Yamaha und mir nicht mehr", so der 31-Jährige.

Fotoquelle: Yamaha

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