Youngster Scott Redding holte sich in letzter Sekunde die knappe Bestzeit

MotoGP 2010

— 27.08.2010

Youngster Redding: Bestzeit in letzter Sekunde

Scott Redding war im ersten Freien Training in Indianapolis knapp Schnellster vor Toni Elias - Stefan Bradl beginnt das US-Wochenende auf Rang sechs

Der Jüngste war am Ende der Schnellste: Der 17-jährige Brite Scott Redding setzt in Indianapolis nicht nur beim Basketball zu Höhenflügen an, sondern auch auf seiner Marc-VDS-Suter. Redding holte sich im ersten Freien Training der Moto2 in letzter Sekunde - mit dem Schwenken der karierten Flagge - die Bestzeit mit 1:46.728 Minuten.

Der Brite verdrängte Spitzenreiter Toni Elias knapp auf den zweiten Platz. Der Gresini-Pilot hatte 15 Tausendstelsekunden Rückstand auf Redding. Elias hatte in diesem Training allerdings auch viel Glück: Der Spanier stürzte mit seiner Moriwaki und rutschte quer über die Fahrbahn. Der hinter ihm herannahende Raffaele de Rosa (Tech 3) konnte mit viel Geschick gerade noch ausweichen, sonst hätte der Sturz für Elias schlimme Folgen haben können.

Speed-Up-Pilot Andrea Iannone belegte mit 0,140 Sekunden Rückstand auf Redding den dritten Platz vor Simone Corsi (JiR) und Julian Simon (Aspar). Stefan Bradl hatte ebenfalls einen guten Start in das US-Wochenende. Der bayerische Kiefer-Pilot, der in Indianapolis erstmals mit einer modifizierten Suter fährt, fuhr mit 0,502 Sekunden Rückstand auf den sechsten Platz.

Dahinter reihte sich Pons-Pilot Sergio Gadea mit der deutschen Kalex auf dem siebten Platz ein. Der Spanier schaffte zweieinhalb Minuten vor Schluss noch den Sprung von Platz 19 nach vorn. De Rosa und Gabor Talmacsi (Speed Up) belegten die Plätze acht und neun. Als Zehnter konnte Wildcard-Fahrer Jason di Salco (GP-Tech) beeindrucken.

Tom Lüthi (Interwetten) beendete das erste Freie Training als 15, Dominique Aegerter (Technomag-CIP) kam auf Rang 18. Lokalheld Roger Lee Hayden hatte zu Beginn der Session Technikprobleme mit seiner Honda-Moriwaki und kam über den 23. Platz nicht hinaus. Arne Tode vom Racing Team Germany wurde 25., Michael Ranseder (Kiefer) startete sein Comeback in der Weltmeisterschaft auf Rang 34.

Fotoquelle: Marc VDS

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