Kein Getränk: Jorge Lorenzo litt unter der großen Hitze in Indianapolis

MotoGP 2010

— 02.09.2010

Lorenzo: Misano sollte für uns besser verlaufen

Jorge Lorenzo gab auf der Pressekonferenz vor dem Misano-Grand-Prix zu, in Indianapolis nicht ganz auf der Höhe gewesen zu sein

Jorge Lorenzo machte am vergangenen Sonntag die beinahe unerträgliche Hitze zu schaffen. Der dritte Platz war Schwerstarbeit. So zumindest stellte es der WM-Leader auf der traditionellen Pressekonferenz am Vortag vor dem ersten Training dar. Für das Rennwochenende in Misano sieht er sich aber bestens gerüstet. Das trifft auch auf sein technisches Equipment zu.

"Misano ist sicher eine gute Strecke für uns", meint Lorenzo einleitend. "Aber das war auch schon in den vergangenen Jahren in Indianapolis der Fall. Dieses Mal ist es nicht ganz so rund gelaufen. Schon in den Trainings hatten wir Probleme das richtige Setup zu finden. Und im Rennen sind dann noch physische Schwierigkeiten aufgetreten. Hoffentlich können wir es für hier lösen und ein gutes Rennen fahren. Und ich denke, dass es an diesem Wochenende weniger heiß wird als zuletzt in Amerika."

Lorenzo ging aber erst auf Nachbohren der versammelten Weltpresse auf seine körperlichen Schwächen ein. "Die Hitze während des Rennens machte mir unglaublich zu schaffen. Hinzu kam auch, dass es ein Problem mit dem Trinkschlauch oder dem Flüssigkeitsbehälter gab. Ich konnte beinahe während der gesamten Renndistanz keine Flüssigkeit aufnehmen. Es dauerte auch eine Zeit lang, bis ich erholen konnte. Bis zum ersten Training werde ich aber bestimmt wieder voll fit sein." Jedenfalls freut sich Lorenzo auf Misano, eine Rennstrecke die ihm gut gefällt.

"Obwohl diese Rennstrecke eigentlich eine ganz normale ist, bietet sie meistens gute Rennen", meint der Spanier. "Im Streckenverlauf gibt es nichts Besonderes. Für die Zuschauer ist sie aber bestens einsehbar. Das ist gut für unseren Sport, und mir gefällt es hier gut. Schon 2008 fuhr ich in Misano ein gutes Rennen als ich Zweiter wurde. Ich möchte das wirklich hervorheben, weil ich in der ersten Saisonhälfte oft gestürzt bin. Vor allem meinen bösen Abflug in Laguna Seca spürte ich damals an diesem Rennwochenende noch heftig. Aber auch der zweite Platz im vergangenen Jahr war ein schönes Ergebnis."

Lorenzo zeigt sich auch noch nicht sehr gesprächig, was seine Zukunft betrifft. "Wir befinden uns nach wie vor in Verhandlungen mit Yamaha. Deswegen wird auch an diesem Wochenende mein Manager Marcos Hirsch nach Misano kommen. Hoffentlich wissen wir dann in ein paar Wochen mehr darüber."

Fotoquelle: Yamaha

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