Jorge Lorenzo hatte beim Training in Misano mit vielen Problemen zu kämpfen

MotoGP 2010

— 03.09.2010

Yamaha: Rätsel über großen Rückstand

Jorge Lorenzo war im ersten Training in Misano mit seiner Yamaha überhaupt nicht zufrieden - Bei Valentino Rossi ist es besser gelaufen

WM-Spitzenreiter Jorge Lorenzo konnte im ersten Freien Training in Misano nichts gegen seinen Landsmann Dani Pedrosa ausrichten. Hinter beiden Honda-Werksmaschinen klassierte sich Lorenzo als Dritter. Der Spanier war mit der Balance der Yamaha M1 nicht zufrieden und klagte über mangelnden Grip am Hinterreifen. Teamkollege Valentino Rossi war eine Zehntelsekunde langsamer auf Platz vier. Der italienische Superstar war mit seinem Training zufrieden. Er hatte mehrere Abstimmungsvarianten probiert. Aus den Erkenntnissen will ihm seine Mannschaft ein gutes Paket für den Rest des Wochenendes schnüren.

"Ich bin recht zufrieden, denn wir haben gute Arbeit geleistet", so der Weltmeister. "Speziell gegen Ende haben wir eine große Verbesserung erzielt und ich konnte schnellere Zeiten fahren. Wir müssen aber noch ein paar Dinge an der Elektronik und bei den Reifen probieren. Ich fühle mich aber wohl, weshalb es ein guter Start ins Wochenende war. Wir sind von Pedrosa aber weit weg. Morgen werden wir versuchen, ein paar Zehntel zu finden. Meine Kondition ist okay. Ich habe keine großen Schmerzen, aber es gibt auf dieser Strecke zwei, drei Bremszonen, die nach rechts verlaufen. Dort leidet meine Schulter etwas."

Lorenzo war zwar eine Spur schneller, aber nicht zufrieden. "Es lief sehr schwierig für uns, schwieriger als erwartet. Es geht nicht um meine Kondition, denn ich fühle mich nach dem harten Wochenende in Indianapolis wieder fit. Heute hatten wir aber zu kämpfen, denn ich habe nicht genug Vertrauen in das Motorrad und die Reifen aufbauen können", beschreibt der überlegene WM-Führende.

"Es gibt kleine Probleme beim Bremsen, bei der Kurvengeschwindigkeit und bei der Beschleunigung. Ich kann nicht so fahren wie ich gerne möchte. Wir sind trotzdem auf Platz drei, also ist es nicht so schlecht. Wir müssen aber Zeit auf Pedrosa aufholen. Ich habe großes Vertrauen, dass mein Team einen Weg finden wird. Ich hoffe wir sehen morgen besser aus."

Teammanager Wilco Zeelenberg grübelt über die Probleme. "Das Training war nicht sehr positiv für uns. Wir konnten weder ein Gefühl, noch die richtige Balance finden. Wir haben nicht genug Grip. In den meisten Kurven gab es ein kleines Problem. Entweder ist die Front zu tief hinein gefahren, oder hinten gab es keinen Grip. Wir müssen einen großen Schritt machen."

"Wir haben einige Ideen, um die Lösungen zu finden, aber wir müssen aufpassen, dass wir dann keine Probleme in anderen Bereichen kreieren", so Zeelenberg. "Wie auch immer, es war erst der erste Tag und wir werden daran arbeiten, um Jorge das richtige Paket zu geben."

Besser ist es auf der anderen Seite der Trennungswand gelaufen, wie Davide Brivio erläutert. "Wir sind stark gestartet und haben eine gute Basis gefunden. Wir haben alle Reifenmöglichkeiten getestet. Daher haben wir eine klare Idee, wie die richtige Richtung aussieht. Wir haben auch unterschiedliche Abstimmungen probiert. Morgen werden wir weiterarbeiten, um alle Puzzlestücke zusammenzufügen. Mit den feinen Änderungen wird Valentino hoffentlich im Qualifying schnell sein."

Fotoquelle: xpb.cc

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