Colin Edwards war im Training vom Grip des weichen Reifens begeistert

MotoGP 2010

— 03.09.2010

Beide Tech-3-Piloten zum Auftakt unter den Top 6

Colin Edwards hat beim Trainingsauftakt in Misano zu gewohnter Stärke zurückgefunden - Ben Spies wünscht noch kleine Verbesserungen

Der Höhenflug von Tech 3 ging auch im ersten Training in Misano weiter. Diesmal war aber auch Colin Edwards mit Platz fünf vorne zu finden. Der Routinier hat das Potenzial der weichen Reifen über die Distanz ausgelotet. Insgesamt ist der Texaner 28 Runden mit dem gleichen Satz gefahren und zeigte sich von der Konstanz beeindruckt. Teamkollege Ben Spies war weniger als ein Zehntel langsamer und kam auf Rang sechs. Mit einigen Veränderungen hofft der Superbike-Weltmeister auf bessere hintere Stabilität und ein besseres Gefühl für den Vorderreifen.

"Ich bin zufrieden, denn es war ein weiterer vernünftiger Start. Ich war die ganze Zeit mit den weichen Reifen unterwegs", so Spies. "Mit den Rundenzeiten bin ich zufrieden, aber ich weiß, dass wir noch mehr finden können. Wir müssen die Hinterradschwinge verbessern, denn ich habe etwas Grip und Stabilität vermisst. Sonst wäre ich etwas schneller gewesen."

"Wir können die Front auch besser machen. Es war kein großes Problem, aber ich habe mich nicht ganz wohl gefühlt. Wir haben uns das bereits angesehen und wissen, was wir verbessern können. Abgesehen von kleinen Problemen bin ich mit dem Training zufrieden. Es ist solide gelaufen. Wir können mit dem Motorrad keine Sekunde finden, aber ein paar Zehntel sind mit einer geänderten Abstimmung möglich."

Nach dem schwierigen Heimrennen in Indianapolis ist Edwards wieder auf Kurs. "Ich bin sehr glücklich mit dem Motorrad. Zu Beginn hatten wir vorne etwas zuviel Gewicht. Mit einer kleinen Veränderung haben wir etwas Gewicht nach hinten verlagern können", beschreibt der Routinier. "Das hat meinem Vertrauen geholfen."

"Ich habe die ganze Zeit den gleichen Hinterreifen verwendet und es hat sich gut angefühlt. Es war die weiche Mischung und es sieht bereits danach aus, als würde es der richtige Rennreifen sein. Er hat über die Distanz eine gute Leistung gezeigt. Meine schnellste Runde war die 26. Wir machen uns also keine Sorgen für das Rennen. Ich hatte keine Probleme mit durchdrehenden Rädern, weshalb ich meinen Jungs gesagt habe, dass es der beste Grip des ganzen Jahres ist. Danke an Bridgestone. Ich fühle, dass mein erstes Ergebnis in den Top 6 möglich ist."

Fotoquelle: Bridgestone

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