Dani Pedrosa zeigt an diesem Wochenende der Konkurrenz den Auspuff

MotoGP 2010

— 04.09.2010

Bei Pedrosa verläuft "alles nach Plan"

Während Dani Pedrosa überlegen zur Pole-Position fährt, steckt Andrea Dovizioso mit Setup-Ärger im Mittelfeld fest

Nach seinem überlegenen Sieg in Indianapolis könnte Dani Pedrosa in Misano das zweite Rennen in Serie gewinnen. Dieses Kunststück ist dem Honda-Piloten während seiner MotoGP-Karriere zwar noch nie gelungen, aber nach der beeindruckenden Leistung im Qualifikationstraining erscheint ein erneuter Erfolg im Rennen durchaus realistisch.

Fünf Minuten vor dem Ende des Qualifyings übernahm Pedrosa die Spitze in der Zeitenliste von Jorge Lorenzo und zementierte seinen Anspruch auf die Pole-Position mit einer ganzen Reihe an Bestzeiten. "Ich bin glücklich, auf der Pole-Position zu sein, denn wir waren während des Trainings stark und alles lief an diesem Wochenende bislang nach Plan", sagte Pedrosa nach dem Training.

In der ersten Startreihe zu stehen, sei für den Verlauf des Rennens von entscheidender Bedeutung. "So hat man die beste Chance, sauber durch die ersten Kurven zu kommen, denn sie sind sehr eng", erklärte Pedrosa. "Es ist ein recht kniffliger Kurs und es wird morgen wichtig sein, keine Fehler zu machen - speziell auf der Bremse -, um über die gesamte Distanz ein hohes Tempo gehen zu können."

Pedrosa rechnet nicht damit, vom Start weg vorne wegfahren zu können. "Warten wir einfach mal ab, wie die Strategie für das Rennen aussehen wird", meinte der Spanier. "Hoffentlich kommen wir unbeschadet durch die ersten Kurven und dann werden wir ganz einfach sehr hart pushen müssen, um zu gewinnen. Wir haben eine gute Gelegenheit."

Honda-Teammanager Toshiyuki Yamaji war nach dem für Pedrosa erfolgreichen Qualifying voll des Lobes über seinen Piloten. "Dani war in Misano bis hierhin sehr schnell. Diese Pole-Position spiegelt das Tempo wider, das er am gesamten Wochenende gezeigt hat. Die Sitzungen sind für ihn reibungslos verlaufen und er fährt seit seinem Sieg in Indianapolis momentan sehr gut", findet der Japaner.

Weniger gut sind dagegen die Aussichten von Teamkollege Andrea Dovizioso für das Rennen am Sonntag. Probleme mit der Gewichtsverteilung an seiner Honda RC212V führten dazu, dass sich der Italiener im Abstimmungsdschungel verirrte. Am Ende blieb für Dovizioso mit Rang acht nur ein Startplatz in der dritten Reihe.

"Ich hatte recht viel mit dem Vorderrad zu kämpfen und gegen Ende der Session wäre ich fast wie in Brünn gestürzt", sagte Dovizioso. "Es ist sehr schwierig, deine Rundenzeit zu verbessern, wenn du kein Vertrauen ins Vorderrad hast. Ich bin enttäuscht, dass ich mich bei meinem Heimrennen so weit hinten qualifiziert habe. Wir haben heute Abend etwas Arbeit vor uns, um die Dinge bis zum Warmup zu verbessern."

Dovizioso weiß noch nicht, welchen Ansatz er für den Sonntag wählen soll. Denkbar sind offenbar zwei grundverschiedene Vorgehensweisen. "Wir müssen uns jetzt entscheiden, ob wir in Sachen Setup etwas radikalerer in diese Richtung weitergehen, oder ob wir zu dem zurückgehen, was wir vorher hatten."

Fotoquelle: Honda

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