Die verletzte Schulter bereitet Weltmeister Valentino Rossi seit April Probleme

MotoGP 2010

— 14.09.2010

Rossi: Schulteroperation nach Saisonende

Die verletzte Schulter macht Valentino Rossi seit April zu schaffen - Um für Ducati gerüstet zu sein, lässt sich der Weltmeister am Saisonende operieren

Weltmeister Valentino Rossi hat sich bei einem Motocross-Unfall im April die Schulter verletzt. Bis zu seinem Beinbruch in Mugello wurde der Italiener davon stark behindert. Auch nach seinem Sensations-Comeback scheint ihm die Schulter mehr Probleme als das Bein zu machen. Nun hat sich Rossi dazu entschlossen, nach Saisonende eine Operation durchführen zu lassen.

Zeit wird der zukünftige Ducati-Pilot dafür haben, denn noch gibt es keine Freigabe von Yamaha. Sein Vertrag mit den Japanern läuft bis Jahresende und aufgrund der diversen Verträge scheint es mit einer Testerlaubnis im November nicht zu klappen. Also konzentriert sich Rossi zunächst auf seine Fitness. "Die Schulter schmerzt sehr. Am Ende der Saison lasse ich mich operieren", bestätigt der Ausnahmekönner gegenüber dem italienischen Sender 'Sky'.

Den genauen Termin gab Rossi nicht bekannt. Man kann aber davon ausgehen, dass er für die große Herausforderung Ducati wieder topfit zurückkehren wird. Noch muss sich Rossi sechs Rennen mit der verletzten Schulter herumschlagen. Zuletzt in Misano kletterte er zum zweiten Mal seit seiner Verletzung wieder auf das Podium.

Diesen Trend will er auf der neuen Strecke in Aragón am kommenden Wochenende fortsetzen. "Ich mag die Strecke wirklich", urteilt Rossi. "Sie ist recht kompliziert, aber sie macht viel Spaß und ist schnell. Ich denke, das wird eine richtige Herausforderung. Ich fühle mich jeden Tag schneller und fitter. Also will ich diesmal wieder auf das Podium fahren."

Den Spaß hat Rossi trotz der schwierigen Saison nicht verloren. Anfang der Woche spulte er in Mugello einige Demorunden vor begeisterten Fans ab. Rossis Arbeitgeber Yamaha drehte dort einen neuen Werbespot, in dem auch Rekord-Weltmeister Giacomo Agostini und der frühere 500er-Champion Kevin Schwantz eine Rolle spielen.

Fotoquelle: Yamaha

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