Bleibt Randy de Puniet bei LCR-Honda oder wechselt er zu Suzuki?

MotoGP 2010

— 19.09.2010

Cecchinello: Bis Motegi sollte alles klar sein

LCR-Honda-Teamchef Lucio Cecchinello treibt die Vertragsverhandlungen mit seinem Fahrer Randy de Puniet voran

Randy de Puniet hat mit konstant starken Leistungen in der ersten Saisonhälfte bei einigen MotoGP-Teamchefs Interesse geweckt. Es ist bekanntlich kein Geheimnis, dass der Franzose für 2011 auch als Suzuki-Werkspilot zur Diskussion steht. Mit diesem lukrativen Angebot kann sein jetziger Boss Lucio Cecchinello nicht ganz mithalten, trotzdem will man de Puniet bei LCR-Honda unbedingt halten. Zumal auch HRC bei einem Verbleib von de Puniet bevorzugte Unterstützung ankündigte.

"Randy macht in dieser Saison einen sehr guten Job", so Cecchinello. "Seine Ergebnisse vor dem Unfall am Sachsenring waren großartig. Daher ist es verständlich, dass andere Teams bei ihm anklopfen. Und so wie es ausschaut ist Suzuki sehr interessiert an ihm. Aber natürlich verhandeln auch wir mit seinem Management. Wir werden dabei alles versuchen, um Randy zu halten. Die Gespräche sind schon sehr weit fortgeschritten. Ich denke, dass wir bis Motegi alles ausdiskutiert haben werden. Momentan weiß ich allerdings noch nicht, ob er überhaupt bei uns bleiben möchte. Trotzdem habe ich ein sehr gutes Gefühl."

Entgegen anderslautenden Gerüchten gibt es seitens des italienischen Teamchefs keinerlei Druck oder Deadline, dass sich de Puniet noch an diesem Wochenende eine Entscheidung treffen müsse. "Wir haben ein sehr gutes Verhältnis mit Randy und seinem Manager. Wir wollen sie nicht drängen, sondern sie sollen sich in aller Ruhe ein Bild davon machen, was für sie die beste Lösung ist. Trotz dem Suzuki-Angebot hat es für mich den Anschein, dass Randy gerne weiterhin mit Honda zusammenarbeiten möchte. Weil es eben auch schon Zusagen seitens HRC gibt, die eine vortreffliche Unterstützung das technische Equipment betreffend beinhalten."

Im Falle eines Wechsels von de Puniet zu Suzuki hat man aber mehrere Optionen parat. "Sollte es tatsächlich dazu kommen, dass uns Randy verlässt, dann fassen wir erfahrene Piloten aus der Moto2-Klasse ins Auge", erläutert Cecchinello. "Dabei denke ich in erster Linie an Toni Elias, und auch an Alex de Angelis. Mir würde auch Jonathan Rea aus der Superbike-WM gut gefallen. Aber der ist leider vorerst wieder an Ten-Kate gebunden." Mit einem neuen Fahrer würde sich für das Team die Situation mit HRC beträchtlich ändern.

"Ich denke schon, dass es ein Nachteil für uns wäre, wenn uns Randy verlasse würde", meint Cecchinello. "Zu Saisonbeginn vielleicht noch weniger, da HRC zunächst ein Motorrad ausliefert, dass dem Werks-Bike sehr ähnlich ist. In weiterer Folge werden eben die Resultate herangezogen, in welcher Reihenfolge die Teams mit Weiterentwicklungen versorgt werden. Mit Randy wären wir auf der sicheren Seiten, was den Support von HRC betrifft."

Fotoquelle: Honda

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