Jorge Lorenzo gab alles, doch am Ende reichte es nur zu Platz vier

MotoGP 2010

— 19.09.2010

Alcañiz: Schwieriges Rennen für Yamaha

Während sich Jorge Lorenzo in der letzten Runde noch Platz drei entreißen lässt, kämpft sich Valentino Rossi trotz Schulterproblemen auf Rang sechs

Im 13. Rennen der Saison ist es passiert: Jorge Lorenzo landete zum ersten Mal nicht auf dem Siegerpodest. Der WM-Führende ließ sich von einem Angriff Nicky Haydens in der letzten Runde des Grand Prix von Aragonien überraschen und überquerte somit nur als Vierter die Ziellinie. Trotzdem beträgt sein Vorsprung in der WM auf Dani Pedrosa fünf Rennen vor Saisonende komfortable 56 Punkte.

"Mein Start war sehr gut, aber während des Rennens hatte ich viel mit Nicky zu tun, der sehr dicht hinter mir lag", sagte Lorenzo. "Wir können mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein und ich bin enttäuscht, dass mein Podium-Lauf zu Ende ging. Aber das Wichtigste ist, dass wir ins Ziel kamen und ein paar Punkte für die Meisterschaft mitnehmen konnten."

"Es sind noch fünf Rennen zu fahren und auch wenn dies ein schwieriger Moment für uns ist und wir ein paar Dinge angehen müssen, bin ich zuversichtlich, dass wir uns wieder verbessern können", so Lorenzo weiter. "Jetzt geht es nach Motegi und ich freue mich auf ein gutes Ergebnis bei Yamahas Heimrennen."

Für Valentino Rossi war der sechste Platz, den er in der letzten Runde vom gestürzten Andrea Dovizioso "geerbt" hatte, das absolute Maximum. "Dies war für uns ein sehr schwieriges Rennen", sagte der Weltmeister. "Wir hatten über das gesamte Wochenende zahlreiche Probleme und ich war heute sehr langsam."

"Alle Yamahas mussten hier leiden, aber meine Schulterprobleme machten das Ganze sogar noch schlimmer", fuhr Rossi fort. "In Kombination mit den Problemen, die unser Paket hier auf dieser Strecke hatte, war das alles besonders schwierig. Heute Nachmittag sind wir sehr traurig. Wir hoffen, dass wir es in Japan besser machen."

Lorenzos Teammanager Wilco Zeelenberg gab nach dem Rennen zu, aufgrund der jüngsten Durststrecke etwas in Sorge zu sein. "Im Laufe der vergangenen Rennen sind wir etwas ins Straucheln geraten. Wir sind an einem Punkt der Meisterschaft, an dem wir es uns nicht erlauben können, Risiken einzugehen. Aber es gibt andere Fahrer, die nichts zu verlieren haben, und genau das war die Story von heute."

Fotoquelle: Yamaha

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