Valentino Rossi möchte die restlichen Rennen für Yamaha unbedingt bestreiten

MotoGP 2010

— 30.09.2010

Rossi: "Ich werde nicht aufgeben"

Yamaha-Fahrer Valentino Rossi will sich in Japan trotz anhaltender Schulterschmerzen ins Rennen stürzen - Die Saison zu beenden ist das große Ziel

Im Titelkampf der MotoGP spielt Valentino Rossi in diesem Jahr keine Rolle mehr, weil er nach seinem schweren Sturz in Mugello mehrere Rennen auslassen musste und seit seinem Comeback mehr mit seiner körperlichen Form als mit seinen Rivalen im Clinch liegt. Vorzeitig möchte sich der italienische Yamaha-Pilot aber nicht aus dem Saisongeschäft zurückziehen, auch wenn es schmerzt.

"Leider ist die Situation bei meiner Schulter unverändert", sagt Rossi vor dem Japan-Rennen in Motegi. "Ich werde aber nicht aufgeben und will versuchen, die Saison durchzustehen. Ich muss Rennen für Rennen und Tag für Tag denken. Auf dem Papier ist Motegi die schlimmste Strecke für die Schulter, denn dort gibt es viele harte Bremszonen auf der rechten Seite", erläutert der Titelverteidiger.

"Malaysia und Phillip Island sollten besser sein, doch drei Rennen in Folge sind nicht besonders gut. Ich probiere, allem zu trotzen und die Zielflagge dieser Saison zu sehen. Das ist mein Ziel", gibt Rossi in Asien zu Protokoll. "Wenn ich um siebte oder achte Plätze kämpfen muss, wäre es sicher besser, es sein zu lassen. Ich möchte die Saison aber beenden, ehe ich mich der Operation unterziehe."

"Genaueres kann ich nicht sagen, weil ich nicht weiß, was passiert. Vielleicht ist es mir an diesem Wochenende nicht möglich, das komplette Rennen zu absolvieren. Vielleicht habe ich so große Schmerzen, dass ich in Sepang nicht fahren kann", so der 31-Jährige. "Ich möchte meinen Vertrag mit Yamaha aber so gut wie möglich respektieren und nicht so einfach die Flinte ins Korn werfen."

"Ich will mein Kapitel mit Yamaha mit einigen guten Rennen und guten Ergebnissen beschließen. Ich habe schon vier Läufe ausgelassen und will die restlichen Rennen wirklich gerne fahren. Wenn die Schmerzen aber zu groß werden sollten, wäre es besser, zuhause zu bleiben", meint Rossi, der in Japan mit einer Ausbaustufe des Yamaha-Rennmotors antreten wird - genau wie Jorge Lorenzo.

"Yamaha bringt mir Respekt entgegen, indem sie mir sagen, dass Jorge und ich im restlichen Saisonverlauf das gleiche Bike haben werden. Jeder von uns kann noch auf einen neuen Motor zurückgreifen", erläutert Rossi, der den Werksrennstall am Ende dieses Jahres in Richtung Ducati verlassen wird. Vom modifizierten Triebwerk verspricht sich Rossi einen kleinen Fortschritt.

"Diesen Motor haben wir beim Test in Brünn ausprobiert und er war eine kleine Verbesserung. Wir sollten den anderen Herstellern nun also etwas näher kommen. In meinen Augen ist das aber nicht genug, um auf dem Niveau der anderen zu gelangen", sagt Rossi. "Hoffentlich leidet unser Bike in den Schlussrennen nicht so sehr wie in Aragón. Das war wohl die schlechteste Strecke für die M1."

Fotoquelle: Yamaha

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