Valentino Rossi fuhr im Freien Training von Japan an die Spitze des Starterfeldes

MotoGP 2010

— 01.10.2010

Yamaha: Rossi genießt seine Bestzeit

Weltmeister Valentino Rossi schöpft viel Kraft aus seinem ersten Trainingsplatz und hofft auf weitere gute Ergebnisse - Jorge Lorenzo ohne neuen Motor

Der Champion ist zurück: Valentino Rossi fuhr im ersten Freien Training von Japan zur Bestzeit der MotoGP und freute sich anschließend diebisch über den Coup, den er sich durch eine Runde von 1:48.174 Minuten gesichert hatte. Im Gegensatz zu WM-Favorit und Teamkollege Jorge Lorenzo konnte Rossi dabei allerdings bereits auf die neue Motorenausbaustufe von Yamaha zurückgreifen.

Entsprechend positiv bewertet der Italiener seine ersten Ausfahrten in Motegi: "Mit dem heutigen Tag bin ich sehr zufrieden", sagt der 31-Jährige. "Ganz ehrlich: Es ist eine große Überraschung für mich, auf dem ersten Platz zu liegen. Ich hatte erwartet, wegen meiner Schulter speziell hier ziemlich kämpfen zu müssen. Es gibt hier so viele harte Bremszonen, doch allesamt sind sie okay."

"Ich war positiv überrascht, dass es prima lief. Ich fühlte mich von Anfang an richtig gut auf dem Bike und wir konnten großartige Arbeit beim Setup leisten", berichtet Rossi. "Ich nutzte den neuen Motor, wobei Yamaha einen guten Job gemacht hat. In den Gängen vier und fünf ist eine Verbesserung spürbar und alles funktioniert klasse. Ich weiß: Das war nur der Freitag", hält der "Doktor" fest.

"Ich stand aber schon so lange Zeit nicht mehr an der Spitze. Ich muss dieses Gefühl einfach genießen", meint der Yamaha-Pilot und merkt an: "Im weiteren Wochenendverlauf besteht die Chance auf Regen. Das ist sehr schade, aber auch im Regen werden wir unser Bestes geben. Es tut mir leid für Dani. Ich sah den Crash aus einiger Entfernung. Das war Pech. Ich hoffe, es war nicht schlimm."

Stallgefährte Lorenzo schließt sich an: "Ich möchte nicht daran denken, inwiefern mich die Situation um Dani betreffen könnte. Es tut mir leid für ihn. Es ist wirklich großes Pech, sich in dieser Phase der Saison zu verletzen", erklärt der Spanier und fügt hinzu: "Wir sind hier deutlich besser in Form als in Aragón. Das ist eine Erleichterung. Ich habe den neuen Motor allerdings noch nicht in Gebrauch."

"Ich hoffe aber auf einen baldigen Einsatz. In Motegi verlieren wir jedenfalls deutlich weniger auf den Geraden und wir haben eine bessere Beschleunigung. Wir können an manchen Stellen noch die Traktion optimieren, aber insgesamt war es ein guter Tag. Wir lagen nicht allzu weit hinter Valentino zurück. Hoffentlich bleibt der Regen weg, sodass wir uns am Samstag weiter steigern können."

Fotoquelle: Bridgestone

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