Karel Abraham ist hochzufrieden: Platz drei ist seine bisherige Bestleistung

MotoGP 2010

— 06.10.2010

Abraham: "Der dritte Platz macht mich sehr glücklich"

Karel Abraham fuhr in Japan nach einer ereignisreichen letzten Runde zum ersten Mal in seiner Karriere auf das Podium der Moto2-Kategorie

Der vorläufige Höhepunkt einer durchwachsenen Saison: Karel Abraham holte sich in Motegi sein erstes Podium in der Moto2-Klasse und beendete damit eine lange Durststrecke, hatte der Tscheche doch alles andere als einen einfachen Sommer. Nach zwei Stürzen in Brünn musste Abraham mehrere Rennen auslassen und konnte erst in Aragón wieder antreten - und dann das Podium in Japan.

"Ich kann es kaum in Worte fassen, was das für ein Gefühl ist", sagt der aus Tschechien stammende Nachwuchsfahrer. "Ich habe es endlich auf das Podium geschafft, das ist wirklich unbeschreiblich schön. Nach den starken Rennen in Barcelona und auf dem Sachsenring wollte ich schon immer an diese Leistungen anknüpfen. In letzter Zeit ist aber auch viel Pech dazugekommen", meint Abraham.

"Umso mehr freue ich mich jetzt über meine erste Podiumsplatzierung. Ich habe die Siegerehrung sehr genossen", gibt der FTR-Fahrer zu Protokoll und fügt hinzu: "Mit meiner Leistung am gesamten Wochenende bin ich definitiv zufrieden. Es hat aber eigentlich gar nicht so gut begonnen. Am Freitag lagen wir nur auf Platz 20. Im zweiten Training gelang uns allerdings eine wesentliche Steigerung."

"In der Qualifikation habe ich schließlich alles aus mir herausgeholt und erreichte in Platz sieben meine bislang beste Startposition", berichtet Abraham. "Mein Start war dann ebenfalls gut. Ich habe nur eine Position verloren, was für mich ziemlich gut ist. Normalerweise verliere ich in der ersten Runde nämlich mehrere Plätze. Im Rennen kam ich dann immer besser Fahrt und kam gut voran."

"In der Schlussphase lag ich hinter Alex de Angelis auf Rang vier. Zwei Runden vor dem Ende war der Abstand zu ihm noch gewaltig, doch ich habe nicht aufgegeben und konnte den Rückstand noch wettmachen. Gegen Rennende noch Zeiten von 1:53 Minuten zu fahren, ist wirklich nicht schlecht", findet Abraham, der auf den letzten Metern zum Überholmanöver ansetzte und Platz drei eroberte.

"In der letzten Runden machte ich mir nur noch Gedanken darüber, wo ich ihn überholen könnte", erläutert der Tscheche. "Mein Motorrad war auf den Geraden nicht schnell genug, also musste ich es auf der Bremse probieren, was mir auch gelang. Alex startete aber sofort einen Konter" - und just in diesem Augenblick geriet Abraham mit seinem Bike aus der Balance und es kam zur Berührung.

"Ich konnte nichts dagegen machen", meint Abraham. "Es tut mir leid für ihn, aber nach dem Rennen haben wir uns ausgesprochen und er hat mir bestätigt, dass es sich um einen normalen Zwischenfall handelte. Ich hatte jedenfalls bis zur Ziellinie befürchtet, einen weiteren Angriff von ihm zu sehen - Alex ist ja erfahren genug, um noch eine Lücke zu finden. Zum Glück gelang ihm das aber nicht."

Fotoquelle: ATV

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.