Der Eindruck täuscht: Pramac lag in Japan meist deutlich hinter der Konkurrenz...

MotoGP 2010

— 06.10.2010

Pramac peilt die Top 10 an

In Motegi hinkten Aleix Espargaró und Mika Kallio der Konkurrenz meilenweit hinterher, doch schon in Malaysia will Pramac wieder in die Top 10 vorstoßen

Es war nicht das Wochenende des Pramac-Teams: Weder Aleix Espargaró noch Mika Kallio konnten in Japan einen Stich machen und mussten zusehen, wie ihnen das Feld in beinahe jeder Session enteilte. Sowohl in der Qualifikation als auch im Rennen fanden sich die beiden Pramac-Fahrer ganz am Ende des Klassements wieder, tankten vor dem Event in Malaysia aber frische Hoffnung.

"Was kann ich schon sagen? Das Ergebnis aus Motegi war nicht berauschend", meint Espargaró. "Leider hatte ich ein paar Schwierigkeiten mit meinem Unterarm, der nach dem Sturz in Aragón noch immer nicht wieder in Topform ist. Hoffentlich kann ich in Sepang in guter Verfassung antreten. Dort konnte ich das Bike bereits im vergangenen Jahr fahren und auch im Rahmen der Wintertests."

"Ich muss mein Gefühl weiter ausbauen. Ich habe ein paar Informationen an der Hand, werde hart daran arbeiten und dann hoffentlich um die Top-10-Plätze kämpfen", gibt der Spanier zu Protokoll. Sein finnischer Teamkollege ist ebenfalls auf Besserung aus: "Das katastrophale Japan-Rennen müssen wir möglichst bald vergessen und uns stattdessen auf Malaysia vorbereiten", sagt Kallio.

"Dort möchte ich gerne die Scharte auswetzen, die das vergangene Wochenende hinterlassen hat. In Sepang habe ich eine gute Bilanz, denn in der Vergangenheit konnte ich dort gleich drei zweite Plätze erzielen. Eigentlich bin ich dort immer schnell", hält der Pramac-Pilot fest und fügt erklärend hinzu: Nach einem guten Rennen kam ich dort im vergangenen Jahr auf Position zehn ins Rennen."

Teamchef Paolo Campinoti setzt auf den Aufwärtstrend: "Ich kann meine Enttäuschung kaum verbergen, denn wir hatten hohe Erwartungen für Japan, die aber durch die Bank nicht erfüllt wurden. Wir lagen über eine Sekunde zurück und kämpften mit stumpfen Waffen. Das müssen wir nun hinter uns lassen. In Sepang wollen wir ein gutes Rennen haben und beide Piloten in die Top 10 bringen."

Fotoquelle: Pramac

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