Erste Startreihe: Andrea Dovizioso befindet sich derzeit in blendender Form

MotoGP 2010

— 09.10.2010

Dovizioso: "Es ist immer wichtig, in der ersten Reihe zu stehen"

Andrea Dovizioso qualifiziert sich in Malaysia für den dritten Startplatz - Weitere Setup-Verbesserungen und Dank an HRC

Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man meinen, dass sich Andrea Dovizioso mit seinen derzeitigen Leistungen unbedingt für einen neuen Werksfahrer-Vertrag bei Honda empfehlen möchte. Allerdings verfügt der Italiener bereits über eine Vereinbarung, die ihm auch 2011 eine Honda-Werksmaschine garantiert - auch wenn noch nicht ganz klar ist, innerhalb welches Teams dieser Einsatz realisiert werden soll.

Dovizioso gibt sich ungeachtet dessen momentan jedenfalls die größte Mühe, um doch noch irgendwie im offiziellen HRC-Werksteam bleiben zu können - trotz der Verpflichtung von Casey Stoner und der Vertragsverlängerung mit Dani Pedrosa. Nach der Pole-Position und dem zweiten Platz im Rennen in Motegi qualifizierte sich der 24-Jährige auch in Malaysia für die erste Startreihe.

"Es ist immer wichtig, in der ersten Reihe zu stehen", sagte Dovizioso, nachdem er sich für den dritten Startplatz qualifiziert hatte (2:01.829 Minuten) und damit unter anderem Casey Stoner und Valentino Rossi hinter sich gelassen hatte. "Das war heute sogar noch zufriedenstellender als die Pole-Position in Japan, denn die Bedingungen waren heute extrem."

"Das Niveau der Fahrer und der Motorräder ist in der MotoGP dermaßen hoch, dass die erste Startreihe immer bedeutet, dass wir bis hierhin einen wirklich guten Job gemacht haben an diesem Wochenende", fuhr "Dovi" fort. "Wir haben unsere Elektronikabstimmung einmal mehr verbessert. Wir haben eine gute Richtung eingeschlagen, was positiv ist."

Dovizioso bedankte sich dafür ausdrücklich bei HRC und blickte anschließend nach vorne. "Es wird ein anstrengendes Rennen, denn es ist hier so heiß. Es ist schwierig, vorauszusehen, wie sich das Rennen entwickeln wird. Wir müssen die Rundenzeiten unserer Gegner analysieren, um ein Gefühl für ihre Leistung zu bekommen. Das Qualifying bildet nicht immer das richtige Bild über das Renntempo ab", sagte er. "Was die Reifen angeht, so wird es für uns die härtere Option sein."

Fotoquelle: Repsol

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