Jorge Lorenzo machte der Regen und der Wind am Freitag wenig aus

MotoGP 2010

— 15.10.2010

Australien: Weltmeister Lorenzo am Freitag vorne

Bei widrigen Bedingungen auf Phillip Island sichert sich Jorge Lorenzo die Bestzeit im Freien Training am Freitag

Regen und Wind haben den Zeitplan der MotoGP am Freitag durcheinandergewirbelt. Da die 125er-Klasse erst mit zweistndiger Versptung in ihr erstes Freies Training starten konnte, verschob sich auch der Trainingsbeginn fr die 17 MotoGP-Stars. Um 15:50 Uhr Ortszeit (6:50 Uhr MESZ) begann die erste einstndige Trainingssitzung vor dem Grand Prix von Australien dann doch noch.

Starke Regenflle seit den frhen Morgenstunden, gepaart mit Windben, die vom Meer ber die Strecke auf Phillip Island wehten, sorgten dafr, dass sich auf und neben der Rennstrecke Pftzen bildeten. Zudem liefen seit dem Vormittag an manchen Stellen kleine Bche quer ber das Asphaltband. In Kurve elf wurde zudem Sand auf die Piste gesplt.

Als die "Knigklasse" schlielich den Trainingsbetrieb aufnahm, regnete es zwar nicht mehr, doch es dauerte lange, bis sich eine leicht abtrocknende Ideallinie gebildet hatte. Der neue Weltmeister Jorge Lorenzo sicherte sich mit einer Rundenzeit ber 1:41.146 Minuten die Tagesbestzeit.

Die Fahrer lieen es lange Zeit verhltnismig ruhig angehen, zu unvorhersehbar waren die ueren Bedingungen auf der Rennstrecke. "Das grte Problem ist der starke Wind. Im sechsten Gang auf der Geraden droht uns, das Vorderrad wegzugehen", erklrte Marco Simoncelli anschlieend. Der Gresini-Pilot kam allerdings sehr gut mit diesen Umstnden zurecht, er beendete das Training an vierter Position (1:41.881).

Die beiden Ducati-Werksfahrer Casey Stoner (1:41.480) und Nicky Hayden (1:41.631) belegten die Pltze zwei und drei, Simoncellis Teamkollege Marco Melandri wurde Fnfter (1:41.982). Regenspezialist Andrea Dovizioso fuhr die sechstschnellste Rundenzeit (1:42.271). Einen Rang dahinter platzierte sich der entthronte Champion Valentino Rossi (7./1:42.626).

Ben Spies wartete lange, bis er sich auf die Strecke wagte - und selbst dann drehte der Tech-3-Pilot nur drei Runden. Ihm waren die Verhltnisse offenbar zu widrig. Der nach seiner Schulteroperation zurckgekehrte Dani Pedrosa schaffte immerhin sieben Umlufe, beendete sein Training vorzeitig, um sich zu schonen. Der Spanier schien nach wie vor Schmerzen in der operierten Schulter zu haben.

Fotoquelle: Bridgestone

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