Jorge Lorenzo setzte sich im zweiten Training in Portugal durch

MotoGP 2010

— 29.10.2010

Sonne in Estoril: Lorenzo glänzt im Training

Jorge Lorenzo präsentiert sich im zweiten Freien Training weltmeisterlich: Bestzeit bei kniffligen Bedingungen - Endlich kommt die Sonne heraus

Jorge Lorenzo wurde als Weltmeister 2010 zunächst von vielen Fans auf seiner Heimatinsel Mallorca gefeiert, wenige Tage später jubelten auch die portugiesischen Fans dem Yamaha-Star zu. Lorenzo markierte im zweiten Freien Training von Estoril die Bestzeit und machte aus den sich stetig verbessernden Bedingungen das Beste. In 1:48.522 Minuten war der Spanier schnellster Mann des Tages.

Der Freitag wurde insgesamt von Wetterkapriolen bestimmt. Am Vormittag konnten die MotoGP-Piloten bei starken Regenfällen überhaupt nicht arbeiten, am Nachmittag sorgte die langsam durchbrechende Sonne für eine Rapide Verbesserung der Verhältnisse. Zwar war die Strecke während der gesamten Session feucht, aber es entwickelte sich immer mehr eine Fahrspur mit etwas Grip.

Zunächst hatte Australien-Dominator Casey Stoner das Zepter wieder übernommen. Der Ducati-Pilot spulte viele gute Runden zur Halbzeit des Trainings ab und lag teils deutlich in Front. Als sich am Ende Teamkollege Nicky Hayden (2./1:48.657) und Yamaha-Held Valentino Rossi (3./1:48.883) an der Jagd nach der Bestzeit beteiligten, fiel Stoner (1:49.061) auf Rang vier zurück.

Hinter dem solide agierenden Ben Spies (5./1:49.721) zeigte Marco Melandri, dass ihm die schwierigen Bedingungen bei all seinen Problemen mit der Gresini-Honda helfen können. Der Italiener markierte in 1:49.784 Minuten eine gute Rundenzeit und stellte seinen Teamkollegen Marco Simoncelli (8./1:51.283) recht deutlich in den Schatten. Im Gresini-Sandwich platzierte sich Randy de Puniet mit einer weiteren Kunden-Honda.

Gleich vier Piloten mussten Abflüge verdauen. Héctor Barbéra flog mit seiner Aspar-Ducati nach wenigen Umläufen in den Kies, konnte aber mit dem Ersatzbike weiterfahren. Álvaro Bautista legte seine Suzuki in Kurve zwei ab, wo sich schon im Training der 125er-Klasse viele Kandidaten wiederfanden. Andrea Dovizioso (Honda) und Colin Edwards (Tech-3-Yamaha) verloren ihre Bike an haargenau der gleichen Stelle in Kurve sieben. Beide waren beim Anbremsen auf die feuchte weiße Linie gekommen.

Dani Pedrosa konnte bei seiner Rückkehr nach dem Crash nur vorsichtige Runden drehen. Der Schlüsselbeinbruch macht dem Spanier noch schwer zu schaffen. Unter Schmerzen fuhr Pedrosa auf Rang 13. MotoGP-Rückkehrer Carlos Checa (Pramac-Ducati) zeigte eine ansprechende Leistung. Der Spanier wurde zwar Letzter im Klassement, aber der Rückstand auf Bautista und Horoshi Aoyama war denkbar knapp.

Fotoquelle: Yamaha

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