Keine Risiken: Daniel Pedrosa fuhr am Freitag in Portugal sehr vorsichtig

MotoGP 2010

— 29.10.2010

Honda: Pedrosa fühlt sich noch nicht wohl

Dani Pedrosa fuhr mit seiner lädierten Schulter sehr vorsichtig am Freitag in Estoril, Andrea Dovizioso nach einem Fehler im Kiesbett

Für Dani Pedrosa kam der Estoril-Regen am Freitag eigentlich gerade passend. Der Spanier, der nach seinem Crash in Japan nun mit einer schmerzhaften Schulterverletzung fahren will, drehte am ersten Tag in Portugal vorsichtige Runden. Am Ende rangierte die Honda-Speerspitze auf Rang 13. Teamkollege Andrea Dovizioso war auf Platz neun zwar schneller, aber er lag auch zwischenzeitlich mal im Kies.

"Ich war auf einer schnellen Runde und machte eingangs von Kurve acht einen Fehler", so der Italiener. "Ich musste auf der weißen Linie am Streckenrand bremsen und flog ab. Zum Glück habe ich mich nicht verletzt, aber diese Aktion hat uns einiges an wichtiger Trainingszeit gekostet. Wir müssen die Elektronik an unserem Bike noch besser auf solche Bedingungen einstellen."

"Vor allem auf dieser Strecke in Estoril ist das sehr wichtig, weil man in den engen Passagen eine passende Kraftentfaltung braucht", erklärt Dovizioso. "Wir sind zwar bisher nicht nahe genug an der Spitze, aber wir haben noch reichlich Verbesserungspotenzial. Wir wissen, an welchen Bereichen wir arbeiten müssen. Hoffentlich erwartet uns morgen stabileres Wetter."

"Ich fühlte mich sofort besser als in Australien, denn die Schulter ist erheblich geheilt", sagt Pedrosa. "Ich bin etwas schlapp, aber grundsätzlich geht es. Der Vormittag war nutzlos, der Nachmittag brachte ebenfalls schwierige Bedingungen. Man konnte also nicht allzu viel schaffen. Ganz ehrlich: Ich habe mich auf dem Bike heute noch nicht ganz wohl gefühlt, aber das ist nach einer solchen Pause auch normal."

"Bei solchen Bedingungen habe ich es natürlich vorsichtig angehen lassen, denn ich wollte keinerlei Risiko eingehen", sagt der Spanier. "Es war zumindest mal gut zu sehen, dass ich das Bike halbwegs normal bewegen kann. Wir müssen abwarten, wie das Wetter sich entwickelt. Gut ist, dass wir morgen zwei volle Stunden Training haben werden. Wir wollen das beste aus der Trainingszeit machen."

Fotoquelle: Repsol

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