Colin Edwards konnte am Freitag zum ersten Mal so fahren, wie er wollte

MotoGP 2010

— 05.11.2010

Tech 3: Am Nachmittag stark verbessert

Tech-3-Yamaha kommt in Valencia gut zurecht: Colin Edwards wird am Freitag Dritter, Ben Spies beendet den Trainingstag auf Platz sechs

Das erste Freie Training am Freitagvormittag beendeten Colin Edwards und Ben Spies noch auf den Plätzen elf und neun. Doch als am Freitagnachmittag die Sonne über dem Circuit Ricardo Tormo durch die Wolken schien, ging es für das Tech-3-Team aufwärts. Edwards schloss den ersten Trainingstag als Dritter ab (1:33.466 Minuten), Spies auf Position sechs (1:33.528).

"Ich bin wirklich froh, einen so guten Start hingelegt zu haben", sagte Edwards. "Heute Morgen war ich bloß Elfter, aber mir war klar, dass meine Jungs wussten, wo der Hebel anzusetzen war, um das Motorrad zu verbessern. Heute Nachmittag fühlte sich alles so einfach an. All die Probleme - das Bike lenkt nicht richtig ein und kommt zu weit raus -, die wir das ganze Jahr hatten, sind verschwunden."

Am Freitagnachmittag konnte Edwards offenbar zum ersten Mal in dieser Saison so fahren, wie er es sich seit 17 Rennwochenenden gewünscht hatte. "Es ist alles etwas zu spät, aber es fühlte sich nicht so an, als müsste ich da draußen ein hohes Risiko eingehen und war heute Nachmittag trotzdem fast sechs Zehntel schneller", erklärte der Routinier.

"Ich habe den selben Reifen über die gesamte Session behalten und ihn bloß zwischen den beiden Maschinen getauscht", fuhr Edwards fort. "Meine beste Zeit bin ich in der 20. Runde gefahren. Ich bin mit der Leistung des Reifens also wirklich zufrieden. Ich denke, dass das für mich ein wirklich starkes Wochenende zum Saisonabschluss werden könnte."

Ben Spies war am Freitagvormittag noch gestürzt, steigerte sich aber ebenfalls im Laufe des Nachmittags. "Ich hatte mich vor dem Sturz gut gefühlt", sagte der baldige Yamaha-Werkspilot. "Ich bin mit dem weichen Vorderreifen unterwegs gewesen und den mag ich nicht besonders. Ich war froh, damit durch die ganze Session gekommen zu sein, wurde aber am Ende etwas zu gierig und verlor eingangs der zweiten Kurve das Vorderrad."

"Hätte ich meinen Stolz runtergeschluckt und etwas langsamer gemacht, oder wäre reingekommen, um den harten Reifen zu holen, wäre das nicht passiert", fügte Spies selbstkritisch an. "Immerhin habe ich meinen Knöchel, der von Tag zu Tag besser wird, nicht weiter lädiert."

Am Nachmittag ging es für Spies dann aufwärts. "Ich bin wirklich zufrieden, denn ich bin meine schnellste Zeit in der 25. Runde auf dem harten Hinterreifen gefahren", sagte der Superbike-Weltmeister von 2009. "Wir haben also offensichtlich schon eine gute Rennabstimmung. Jede Änderung, die wir vorgenommen haben, haben das Motorrad besser gemacht."

Fotoquelle: Bridgestone

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